Freitag, 25. Januar 2013

Ein #aufschrei geht um ...

... denn Twitter stürmt wieder. Das mag ein polemischer Einstieg sein, doch was gestern abend unschuldig mit einem Kommentar und einem Hashtag-Vorschlag begann, artet heute zu einem wahren Hurrikan aus. Magazine wie Der Spiegel, Zeitungen wie die Frankfurter Rundschau und andere berichten darüber:

"@vonhorst wir sollten diese erfahrungen unter einem hashtag sammeln. ich schlage vor."
Der Hintergrund: FDP-Chef Brüderle soll sich gegenüber einer Stern-Journalistin eindeutig doppeldeutig formuliert haben. Ihm wird nun Sexismus angelastet, was gerade der FDP zurzeit nicht gut stehen dürfte. Bundeskanzlerin Merkel hat sich wie immer nicht klar formuliert, aber Brüderle vom Koalitionspartner dann doch indirekt menschlich gerügt, denn sie erwarte immer eine gute Zusammenarbeit zwischen Politikern und Journalisten.

Derweil geht die Debatte im Netz weiter. Was mit Sexismus-Vorwürfen gegen Brüderle begann, hat sich bei Twitter verdammt schnell in eine allgemeine Sexismusdebatte gewandelt, was unter dem Hashtag gesammelt wird.

Meine Meinung: Jeder kennt mich als äußerst liberaler Mensch. Ich respektiere sexuelle, relgiöse oder philosophische Ansichten selbst dann, wenn sie meinen zuwiderlaufen. Ich gestehe dann zwar meine Einwände, aber erkläre auch immer: Es ist dein Glaubenskonzept im Leben. Wenn es für dich funktioniert, freut mich das. Ebenso funktioniert aber mein Glaubenskonzept für mich. Ich respektiere deines, wenn du es mit meinem auch so hältst.
Ich habe mich bereits bei Twitter dazu geäußert:

Was meint ihr zu der Thematik?