Donnerstag, 14. Februar 2013

15 Grundsätze für gute PR

Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit beschreiben beide dasselbe. Und ein paar Grundsätze können nie schaden, um zu definieren, nach was ein PR-Berater streben sollte und wonach einer handeln sollte.
Ich hoffe, ich kann diesen Grundsätzen immer treu bleiben!
  1. Agieren, nicht reagieren.
  2. Ehrlichkeit: Schweigen, Dementieren, Abstreiten, Vernebeln etc. passen nicht in die vortwärts strebende Grundhaltung eines PR-Treibenden.
  3. Öffentlichkeitsarbeit basiert auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
  4. Kontinuität: Öffentlichkeitsarbeit muss kontinuierlich betrieben werden.
  5. Das "Durchsichtig-Machen" für jeden Interessierten ist notwendig, weil nur durch Information Unkenntnis und daraus erwachsend Missverstehen, Misstrauen und Ablehnung vermieden werden können.
  6. Öffentlichkeitsarbeit kann nur in der Öffentlichkeit gedeihen. Anonyme Aussagen sind wertlos und wecken Verdacht und sogar Animosität.
  7. Öffentlichkeitsarbeit gründet auf Tatsachen. Geschwätz und vage Umschreibungen sind unangebracht und kommen nicht an.
  8. Einheit von Wort und Tat: Die gemachte Aussage muss immer mit bekannten, sichtbaren oder feststellbaren Gegebenheiten übereinstimmen.
  9. Öffentlichkeitsarbeit ist eine Dienstleistungsfunktion, abgeleitet von der Person und Politik des Auftraggebers.
  10. Öffentlichkeitsarbeit ist eine Beratungsaufgabe hohen Ranges. Der PR-Berater muss unter den engsten Ratgebern der Spitzenpersönlichkeit rangieren und uneingeschränkten räumlichen und zeitlichen Zugang haben.
  11. Motivation: Die Zielpersonen oder -gruppen zu aktivieren ist eine sehr wesentliche Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit.
  12. Einheitlichkeit: Öffentlichkeitsarbeit verlangt, mit einer gemeinsamen Zunge zu reden.
  13. Zwei Meister: Öffentlichkeitsarbeit hat einen Januskopf, d.h. sie blickt mit einem Gesicht ständig zum Auftraggeber und mit dem anderen zur Öffentlichkeit.
  14. Öffentlichkeitsarbeit erstreckt sich auf das ganze öffentliche Leben.
  15. Dialog: Öffentlichkeitsarbeit ist eine Zwei-Wege-Kommunikation (Two-way communication), d.h. Informationsfluss in beide Richtungen.
(Quelle: ABC des Journalismus, nach Oeckl 1976)