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Dienstag, 31. März 2015

Botwall errichten: So begegnet man Spambots

Gleichzeitig stattfindende Cyberangriffe weltweit.
UPDATE:

Zwischenzeitlich hat sich Bastian Karweg von Echobot unter diesem Beitrag gemeldet und eine Überprüfung versprochen.
Ich befürworte es, wenn betroffene Unternehmen auf solche Beiträge reagieren. Inzwischen sind die Zugriffe auf meinen Blog auch wieder auf erwartbare Werte zurückgegangen.

ORIGINALMELDUNG:

Seit einigen Tagen erklimmt mein Besucherzähler sensationelle Höhen - doch leider registriert der Counter einen Spambotmissbrauch. In diesem Fall ist die Quelle Echobot.de - ein kleines Karlsruher Unternehmen, über das kontrovers diskutiert wird. Einerseits wird ihm unterstellt, sich bei großen Verlagshäusern billig derer Artikel zu bedienen; andererseits gibt es auch eifrige Verteidiger des Dienstes.
Was auch immer zutrifft, ich werde jedenfalls via http://admintool.echobot.de/audit-sites/ seit einigen Tagen mit unnatürlichen Zugriffen überzogen. Bei meiner Recherche bin ich auf ein paar gute Praktiken gestoßen, sich gegen solche Angriffe zu wehren.

Codeschnipsel in die .htaccess-Datei einfügen

Der einfachste Trick ist, den Zugriff auf meine Website zu sperren. Den folgenden Codeschnipsel muss man einfach nur in die eigene htaccess-Datei im Server packen - am besten ganz oben und mit Leerzeilen vom restlichen Code getrennt.
    order allow,deny
    deny from ".echobot.de"
    allow from all

Zum Testen kann man die eigene IP-Adresse ermitteln und bei deny from einfügen, danach dann wieder entfernen.
Weitere Links:

Mittwoch, 14. Mai 2014

Humor: Die besten Anmachsprüche der NSA!

Die National Security Agency hat nicht nur Augen auf eure Daten geworfen. George Takei hat auf seiner Facebookseite eine nette Top-Ten-Liste zusammengestellt der besten Pick-up lines der NSA:

"Wir hatten dich bei Hallo."
Was meint ihr? Spaßig oder inzwischen ein ausgelutschtes Thema?

Montag, 24. März 2014

Türkei: Warum sperrt Erdogan Twitter?

Die Flagge der Türkei. (c)commons.wikimedia.org
Die politisch brodelnde Türkei kommt wieder in eine heiße Phase: Waren 2013 die Proteste vorherrschend, hat Ministerpräsident Erdogan nun seine Schlüsse gezogen und Twitter verboten.
Warum verbietet Erdogan Twitter?

Vom Istanbuler Taksim-Platz ausgehend gingen 2013 Proteste gegen den Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus. Dabei wurde für die Organisierung aktiv das Twitter mit seinen kommunikativen Möglichkeiten genutz. Infolge kam es u.a. zu Verhaftungen von Demonstranten, die auf Twitter die Proteste aktiv organisierten. Im Juni 2013 wurde Ministerpräsident Erdogan wie folgt zitiert: „Es gibt etwas, was sich Twitter nennt – ein Plage. Die größten Lügen sind hier zu finden. Für mich sind die sozialen Medien die schlimmste Bedrohung von Gesellschaften.“
Ironischerweise besaß und besitzt Erdogan selbst u.a. eine Facebook-Fanseite und ein Twitter-Profil mit mehreren Millionen Abonnenten.

Twitter in der Türkei abgeschaltt

Am 21. März 2014 ließ Erdogan Twitter in der Türkei abschalten. Zu jener Zeit entfielen 4,1 Prozent des weltweiten Traffics bei Twitter allein auf die Türkei:

Türkei: Woher die Twitter-User kommen. (c)statista.de/zeit-online.de

Neben öffentlichen Protesten kritisierten Vertreter der Europäischen Union und anderer Staaten diesen Schritt als Eingriff in die freie Meinungsäußerung. Ministerpräsident Erdogan erklärte daraufhin, dass bei Twitter „Rufmord“ betrieben werde. Im Vorfeld der Abschaltung kursierten u.a. auf Twitter mehrere Tondokumente, die Erdogan Korruption nachweisen sollten.