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Montag, 9. Juni 2014

Code.org - Bill Gates, Mark Zuckerberg und will.i.am wollen dich coden sehen

Bekannte Unternehmen und Persönlichkeiten der Computer-Branche wollen Kindern beibringen, zu programmieren. In Schulen wird zu selten Programmiersprache und Quellcode gelehrt. Das will code.org ändern:



Unterstützer der Aktion sind unter anderem Bill Gates (Gründer von Microsoft), Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Jack Dorsey (Gründer von Twitter), Chris Bosh (NBA-Basketballstar), Ashton Kutcher (Schauspieler), Bill Clinton (ehem. US-Präsident), Al Gore (ehem. Vizepräsident),  sowie die CEOs und leitenden Angestellten von Unternehmen wie Valve, Dropbox, Microsoft, Amazon, Google oder Hewlett-Packard.

Meine Unterstützung findet die Aktion auch. Texte waren immer wichtig und werden es sein. Wir leben in einer computerisierten Gesellschaft und wir sind darauf angewiesen, das Innenleben eines Computers und seine Software zu verstehen. Es ist in unserer Zeit genauso wichtig, eine Programmiersprache zu beherrschen wie eine normale Fremdsprache zu lernen!

Aus diesem Grund gebe ich auch Seminare, denn ich will Leuten beibringen, wie sie einen Computer und seine Programme verwenden.

Montag, 7. April 2014

Video: A Game of Social Thrones

Die Macher des bekannten Social-Media-Management-Tools HootSuite haben sich einen cleveren Werbegag einfallen lassen: Sie haben das Intro der bekannten HBO-Serie Game of Thrones mit sozialen Netzwerken nachgestellt:


Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten mit Captain Picard

Weihnachten und besonders der heutige Heilige Abend bringt das Beste und Schlechteste in uns hervor. Das Beste an Liebe und Menschenfreude und das Schlechteste an Völlerei - aber einmal im Jahr darf man sündigen.

Ich wünsche allen meinen Lesern, meinen Kunden, Freunden und meiner Familie ein besinnliches Fest und viel Erfolg im neuen Jahr! Captain Jean-Luc Picard möchte natürlich auch noch kurz einen Gruß loswerden:



Das Video kursiert bereits seit Anfang des Monats, doch empfand ich es heute am passendsten. Wir lesen uns bald!

Montag, 14. Oktober 2013

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte urteilt: Portalbetreiber sind für Kommentare ihrer Nutzer verantwortlich

Der EGMR in Straßburg. (c)CherryX/commons.wikimedia.org
Es geht zwar vorrangig um beleidigende Inhalte, aber der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Urteil weitgehend einem Gericht in Estland zugestimmt.
Dieses hatte in einem konkreten Fall entschieden, dass ein Website-Betreiber die Kommentar-Inhalte seiner Nutzer ggf. mitzuverantworten hat, wenn diese grob beleidigend sind.

Demnach ist ein Portal nicht nur ein passiver Betreiber. Bei den Kommentaren und Inhalten dürfe man sich auch nicht auf das Recht der freien Meinungsäußerung verlassen, wenn ebenjene Kommentare grob verletzend und im angesprochenen Fall auch drohenden Charakters seien.
Inwieweit dieses Urteil sich auf die deutsche Rechtssprechung auswirken wird, ist momentan noch unklar.

Mein Kommentar

Als Site-Betreiber sollte man generell eine Netikette aufstellen und darauf achten, was so alles kommentiert wird. 
Und: Viel Spaß bei YouTube-Kommentaren!

Dienstag, 24. September 2013

Crowdfunding für "Mailbox Germany" bei Visionbakery.com

Zurzeit werkelt mein Klient Vireo.de an einer neuen Unternehmensidee, die ich euch heute kurz vorstellen möchte:

mailboy germany
Hermann Hetzer ist nicht nur Chef von Vireo, sondern Gründer aus Leidenschaft. Deswegen verwundert es nicht, dass er sich mal wieder was ausgedacht hat.
Das neue geistige Kind heißt Mailbox Germany und bedeutet, dass man sich nun um eure internationalen Pakete kümmert. Wie gewohnt natürlich ökologisch, nachhaltig und CO2-neutral verschickt! Ihr bestellt in Deutschland, aber wohnt dort nicht? Dafür haben wir Mailbox Germany gegründet, um diese Lücke zu schließen.

Mehr erfahrt ihr hier:

Der unzustellbare Schuh. Das wird's dann nicht mehr geben. Unterstützt Mailbox Germany bei Visionbakery.com und bekommt je nach Höhe eures Bakings ein Fairness- oder Umweltpaket bis hin zum großen Dankeschön: einer Führung durch unsere Firma, Gesprächen mit allen Mitarbeitern sowie Tipps und Tricks, die uns seit der Gründung begleitet haben.
Außerdem legen wir 2.500 Sendungen von Vireo oder Mailbox Germany deine Werbematerialien bei. So erreichst du eine große Anzahl von Kunden. Weltweit.
Unterstützt Mailbox Germany und klickt hier. Wir sehen uns im nächsten Fenster.

UPDATE:

Das Crowdfunding bei Visionbakery wurde zwar eingestellt, aber ihr könnt weiter unterstützen. Demnächst geht es auf einer anderen Plattform erneut los. Ich informiere euch rechtzeitig! :)

Donnerstag, 19. September 2013

Merkelraute und die Netzgemeinde im Wahlkampf

Ineternet und Politik schließen einander entweder vollständig aus oder ergänzen bzw. streiten sich. Momentan kursieren bei Facebook und Tumblr (siehe hier) zu einem CDU-Plakat alle möglichen Parodien:

Joker aus dem Film "The Dark Knight".

Helge Schneider.

Hannibal Lector aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer".


Das bekannte Merkeldreieck (die Handhaltung) ist auf einem Poster gut zu erkennen und dient allerlei bekannten Helden und Schurken aus Film, Fernsehen und dem realen Leben Grundlage für Schabernack. Peer Steinbrück von der SPD sollte sich vielleicht Gedanken machen, warum er nicht so eine PR erhält.

Freitag, 30. August 2013

Whistleblower-Preis: Edward Snowden ausgezeichnet

Seit 1999 vergeben alle zwei Jahre die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und die International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA) zusammen mit Transparency International den Whistleblower-Preis.
In diesem Jahr wurde Edward Snowden für seine Veröffentlichung bezüglich der Überwachungs- und Spionage-Affäre um den US-Geheimdienst NSA und die Spähprogramme PRISM und Tempora ausgezeichnet.

In der Tagesschau der ARD wurde hierzu der Cheforganisator des Preises interviewt. Sehr aufschlussreich:

Sonntag, 18. August 2013

NSA und der PRISM-Skandal: Nö, ist nicht bedrohlich (Parodie-Video)

Gerade entdeckte ich dieses Video des Comedy-Künstlers Ralph Ruthe, welches sich PRISM und Tempora widmet. Mit einem Augenzwinkern nimmt es die aktuelle Debatte gekonnt auf die Schippe.



Schaut euch doch auch ein paar andere von Ruthes Videos an. Die sind wirklich gut gemacht! Und nein, ich bekomme keine Prämie dafür. ;)

Sonntag, 16. Juni 2013

Viral: Sony erklärt, wie man auf der PlayStation 4 Spiele teilt (Video)

In der modernen Marketingwelt zählt Schnelligkeit, Kreativität und Humor. Auf der aktuell stattfindenden Fachmesse E3 in den Vereinigten Staaten haben zwei Spiele-Giganten ihre neuen Konsolen vorgestellt.

Microsoft heimste sich mit der Xbox One (Nachfolger der Xbox 360) allerdings ziemlich viel Kritik und Häme ein. Die neue Microsoft-Spielkonsole schränkt die Freiheiten der Spieler stark ein, erlaubt nur Weniges und verbietet viel. Ein großer Kritikpunkt ist etwa, dass man gekaufte Spiele für die kritisch "Xbone" genannte Konsole nicht an Freunde verleihen kann. Automatische Codes und Schlüssel verhindern das.

In einer witzigen Reaktion hat nun Branchenkonkurrent Sony (der seine PlayStation 4 auf der Messe präsentierte) in einem Video reagiert:



Microsoft ist unnötig kompliziert. Das ist dieQuintessenz. Und geben wir es zu: Sony hat hier die Sympathien der Spieler gewonnen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Google Reader: Welche Alternative empfehlenswert?

Inmitten von Neuheiten wie dem geplantem Redesign von Google Maps oder weiteren Updates für Google+ (siehe hier) geht es fast unter, aber es sind nur noch knapp anderthalb Monate, bis Google Reader komplett eingestellt wird.

Vor einiger Zeit hatte ich euch bereits Alternativen zum Google Reader aufgezeigt. Hier nun meine persönliche Empfehlung nach einigen Wochen des Testens: 

Feedly. Feed your mind.

Feedly bietet eine hervorragende Alternative zum Google Reader:
  • Feedly ermöglicht einen nahtlosen Übergang von Google und verspricht nicht nur eine ähnliche Benutzeroberfläche, sondern realisiert sie auch.
  • Über 3 Millionene ehemalige Nutzer sind lt. Feedly in den letzten Monaten exklusiv hinzugekommen.
  • Feedly richtet sich speziell an Google-Reader-Nomaden und spricht diese an, beschäftigt sich also mit deren Benutzererfahrungen.
Bislang gibt es Feedly zwar nicht browserexklusiv für Browser sondern bspw. nur per Add-On für Firefox, im App Store oder bei Google Play, aber Feedly führt zurzeit Umfragen durch, wie die Nutzer die Zukunft ihres Readers gestaltet sehen wollen.

Samstag, 27. April 2013

Tradition und Lehre aus einem halben Jahrtausend soll kurzsichtig zerstört werden - Für den Erhalt der Uniklinik Halle

Ich bin Student der Geisteswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Mein Institut gehört genauso zum Betrieb wie die Medizinische Fakultät es tut.


Die Universität Halle-Wittenberg blickt auf eine über 500-jährige Tradition zurück. Keine kurzsichtige Landespolitik sollte ein halbes Jahrtausend an Geschichte, Kultur und Lehre einfach so zerstören dürfen!

Zeichnet die Petition mit - und wenn ihr aus der Region kommt. Helft mit! Die Uni Halle bietet über 20.000 Studenten eine Ausbildung, ist Arbeitgeber für über 5.000 Personen und erhält allein durch ihre Existenz über 8.000 Jobs!

Weitere Infos:

Freitag, 8. März 2013

t3n: 10 Tipps für Content-Marketing

Da das t3n-Magazin die ganze Zeit auf der CeBIT weilt (ich leider nur am Samstag), können sie natürlich auch hervorragendes Material sammeln. So kam es im Impulsvortrag zum Content Marketing und in der Paneldiskuusion während der Webciety-Konferenz zu einigen wichtigen Punkten, die ich hier direkt zitieren will:
  1. Um Marken nachhaltig mit Content zu verknüpfen, bedarf es einer Zusammenarbeit von Experten aus unterschiedlichen Disziplinen.
  2. Zielgruppenrelevante Themen: was von der Zielgruppe bei Google gesucht wird, eignet sich bestens als Content.
  3. Mehrwerte entwickeln und anbieten (weiterführende Informationen, direkte Weiterleitungen zu Shopseiten).
  4. Involvierender Content: Die Nutzer/Kunden sollten mit einbezogen werden und Einfluss auf die Inhalte bekommen.
  5. Neben der Aufmerksamkeit ist vor allem die Glaubwürdigkeit der mit einer Marke verknüpften Inhalte wichtig.
  6. Reines Productplacement reicht nicht, es müssen zusätzlich zum Beispiel Emotionen geweckt werden.
  7. Die erzählte Story sollte nicht zu sehr mit Personen in Verbindung stehen, da Promis zwar sehr viel Aufmerksamkeit erzeugen können, aber durch fehlende Exklusivität wenig Glaubwürdigkeit ausstrahlen.
  8. Die Storys sollten die Sicht der Kunden berücksichtigen und sich nicht nur auf das Produkt selbst konzentrieren.
  9. Ein Corporate Blog kann ein wichtiges Medium zur Verbreitung/Bereitstellung von relevanten Inhalten sein.
  10. Content Marketing kann als Instrument eingesetzt werden, um vom Massenmarketing weg zu kommen und ein zielgruppenorientiertes Marketing zu entwickeln.
Quelle: t3n.de

Freitag, 25. Januar 2013

Ein #aufschrei geht um ...

... denn Twitter stürmt wieder. Das mag ein polemischer Einstieg sein, doch was gestern abend unschuldig mit einem Kommentar und einem Hashtag-Vorschlag begann, artet heute zu einem wahren Hurrikan aus. Magazine wie Der Spiegel, Zeitungen wie die Frankfurter Rundschau und andere berichten darüber:

"@vonhorst wir sollten diese erfahrungen unter einem hashtag sammeln. ich schlage vor."
Der Hintergrund: FDP-Chef Brüderle soll sich gegenüber einer Stern-Journalistin eindeutig doppeldeutig formuliert haben. Ihm wird nun Sexismus angelastet, was gerade der FDP zurzeit nicht gut stehen dürfte. Bundeskanzlerin Merkel hat sich wie immer nicht klar formuliert, aber Brüderle vom Koalitionspartner dann doch indirekt menschlich gerügt, denn sie erwarte immer eine gute Zusammenarbeit zwischen Politikern und Journalisten.

Derweil geht die Debatte im Netz weiter. Was mit Sexismus-Vorwürfen gegen Brüderle begann, hat sich bei Twitter verdammt schnell in eine allgemeine Sexismusdebatte gewandelt, was unter dem Hashtag gesammelt wird.

Meine Meinung: Jeder kennt mich als äußerst liberaler Mensch. Ich respektiere sexuelle, relgiöse oder philosophische Ansichten selbst dann, wenn sie meinen zuwiderlaufen. Ich gestehe dann zwar meine Einwände, aber erkläre auch immer: Es ist dein Glaubenskonzept im Leben. Wenn es für dich funktioniert, freut mich das. Ebenso funktioniert aber mein Glaubenskonzept für mich. Ich respektiere deines, wenn du es mit meinem auch so hältst.
Ich habe mich bereits bei Twitter dazu geäußert:

Was meint ihr zu der Thematik?

Montag, 21. Januar 2013

Tipp: SM ab Februar in Merseburg

Ab dem 4. Februar gibt es wieder Schrift|Architekt-Kurse. Es ist inzwischen eine Weile her, aber ich unterrichte jetzt wieder. Die Details:

SM - Kurspaket Social Media und Web 2.0

Dieses Kurspaket besteht aus drei, jeweils dreiteiligen und aufeinander aufbauenden Kursen. Von den zaghaften Anfängen und der Frage "Was ist Social Media überhaupt?" bis zu den professionellen Werkzeugen und Taktiken decken diese Kurse alles ab. Inhaltlich bauen sie aufeinander auf, aber können auch einzeln besucht werden.
Übersicht:
Dozent: Allner, Christian
Seminartermine: siehe hier
Benötigtes Material: PC-Kabinett, Overhead-Beamer, Internetanschluss

SM mini - Social Media für Anfänger (I)

Hier geht's zu den Terminen.
Soziale Medien bestimmen immer mehr unseren Alltag. Unser Leben spielt sich immer mehr im sozialen Netz ab. Die Freunde bei Facebook, die Geschäftspartner bei XING usw. Doch für viele ist das noch eine sehr fremde Welt!
Deshalb liegen die Schwerpunkte bei den Grundlagen:
  1. Klären: Was ist eigentlich Social Media?
  2. Trennen: Wo sind die Unterschiede bei Facebook, Twitter, Google Plus?
  3. Nutzen: Wofür brauche ich diese Medien und das alles überhaupt?

SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II)

Hier geht's zu den Terminen.
Inzwischen gibt es kaum noch Menschen, die es nicht zwangsweise mit dem einen oder anderen sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter zu tun bekommen. Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich die so genannte Netzkultur immer weiter. Ein bisschen weiß man ja auch – aber hier gibt es Antworten auf konkrete Fragen. Die Schwerpunkte sind deswegen:
  1. Überblicken: Welche sozialen Medien bieten was und eignen sich wofür?
  2. Präsentieren: Wie sollten meine Profile aufgebaut sein, um Wirkung zu erzielen?
  3. Verkreuzen: Wie nutze ich mein Netzwerk und mache das bekannt, was ich sagen will?

SM MAXI - Social Media für Professionelle (III)

Hier geht's zu den Terminen.
Kein Schlachtplan überlebt die erste Feindbegegnung. So muss auch eine Social-Media-Strategie ständig angepasst werden. Das Internet ist ständiger Entwicklung und Veränderung unterworfen. Schlagwörter von Heute sind altbackene Begriffe von Morgen.
Schwerpunkte sind darum eine Kombination bewährter Techniken und neuer Trends:
  1. Anziehen: Wie mache ich meine Profile populär und nutze gute Techniken?
  2. Aufbauen: Wie verwalte und steuere ich meine Fans und sichere mich rechtlich ab?
  3. Trendsetten: Pinterest, Tumblr & Co. - welche Tipps und Trends gibt es in der Szene? 
  4.  
  5.  


VHS Merseburg (Sommersemester 2013):
  • 04.02.2013 - 06.02.2013: SM mini - Social Media für Anfänger (I) - Anmeldung 
  • 11.02.2013 - 13.02.2013: SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II) - Anmeldung 
  • 18.02.2013 - 20.02.2013: SM MAXI - Social Media für Profis (III) - Anmeldung
 Alternativ: "Kursbereiche >> Informatik/Beruf >> Informatik >> PC im Büro)

Freitag, 11. Januar 2013

Zehn Gründe, warum ein Unternehmen kein Social Media braucht

Tut mir leid, Future Man.
Social Media Talk hat eine schöne Liste veröffentlicht, die weniger zehn Gründe als zehn Ausreden angibt, die ein Unternehmen gegen Social Media vorbringt.
Natürlich ist Social Media kein Heilsbringer, aber dagegen sperren kann man sich inzwischen auch nicht mehr. Es ist Teil der Kommunikationskultur geworden und sollte als solches auch akzeptiert werden. Aber Unternehmen bringen u.a. folgende Gründe dagegen auf:

1. Keine Zeit für Social Media

Das Tagesgeschäft geht vor. Ist doch klar, denn mit einem Facebook Posting oder einem Tweet auf Twitter kann man nicht so viel verkaufen. Abgesehen davon klingelt das Telefon die ganze Zeit und die E-Mails müssen schließlich auch noch bearbeitet werden.

2. Sie haben nichts zu besprechen

Ihre Unternehmenskommunikation ist Top-Down. Alles was Sie im Unternehmen sagen, wird genauso weitergegeben und umgesetzt. Diskussionen finden nicht statt, denn Sie sind der Steuermann und legen den Kurs schließlich ganz alleine fest. Kundenmeinungen werden ebenfalls nicht gewünscht. Die Kundenkennen sich sowieso nicht so gut mit den Produkten und Dienstleistungen aus wie Sie selbst.

3. Homepage oder Onlineshop sind nicht zeitgemäß

Menschen die im Social Web erreicht werden, finden in vielen Fällen den Weg zur Unternehmenswebseite oder dem Onlineshop. Da die Modernisierung der Webseite oder des Onlineshop sowieso schon lange auf Ihrer To-Do Liste stehen, hat es gar keinen Sinn, die Menschen vorher da hin zu leiten. Was sollen die denn für einen Eindruck kriegen?

4. Social Media ist was für Lehrlinge oder Praktikanten

Diese neumodischen Sachen sind doch ideal für Lehrlinge. Die kennen sich schließlich damit aus. Da Sie keinen Ausbildungsbetrieb haben, fehlt Ihnen auch der Lehrling, der die Kommunikation Ihres Unternehmens in die Hand nehmen könnte.

5. Sie kennen Ihre Zielgruppe nicht

Seit Jahren kommen die gleichen Kunden in Ihr Unternehmen und kaufen Ihre Waren und Dienstleistungen. Deswegen ist es auch nicht nötig herauszufinden, wer diese Kunden sind, was sie wollen und wie man diese gezielt ansprechen könnte. Auch wenn es mehr Kunden sein könnten, Sie sind im Großen und Ganzen zufrieden.

6. Sie haben keine definierten Unternehmensziele

Die Rechnungen können bezahlt werden, bei der Hausbank ist das Unternehmen kreditwürdig. Es reicht auch problemlos für eine Überweisung auf Ihr Privatkonto am Monatsende. Welche Ziele sollten Sie denn noch haben? Und was sollen diese Social Media Kanäle damit zu haben?

7. Sie wollen nur verkaufen

Was interessiert Sie denn das Geschwätz auf den neuen Kanälen? Das hat doch in den seltensten Fällen was mit verkaufen zu tun. Verkaufen ist das Maß aller Dinge – alles andere ist uninteressant.

8. Das haben Sie gar nicht nötig

Was soll ich bloß meinen Kunden und Bekannten sagen, warum ich das mache? Mich da zum Clown zu machen um irgendwas über das Unternehmen zu erzählen? Nein, das haben Sie wirklich nicht nötig.

9. Wen interessiert das schon

Wer soll das eigentlich lesen, wenn da was über das Unternehmen, den Produkten oder gar unseren Mitarbeiter steht? Das interessiert doch niemand, höchstens den Konkurrenten. Die Kunden interessiert doch nur der Preis, der Rest ist uninteressant.

10. Kritik ist beleidigend und muss gelöscht werden

Wer soll sich bloß darum kümmern, die ganzen Meckereien zu löschen? Soviel Zeit hat doch niemand. Es ist ja bekannt, dass die Leute die nichts zu tun haben, den ganzen Tag auf Facebook rumsurfen und überall nur rummaulen. Wie sieht das denn aus, wenn auf der Seite rumgemeckert würde?

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Neuer Blog und gratis Download von "Wieso hier? - Ein Hörspiel für internationale Studenten"

Neben meiner beruflichen Tätigkeit studiere ich Deutsche Sprache und Berufsorientierte Linguistik. Hier arbeite ich momentan als Teil einer Projektgruppe an einem Hörspiel. Ein richtiges klassisches Hörspiel, genau. 
In der Tradition von Die drei ??? oder TKKG. Im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten wird es am Ende nur ein Kurzhörspiel werden, doch wir werden unser Bestes geben, dass es ein Gutes wird. Als Schrift-Architekt bin ich natürlich auch involviert, denn ich kümmere mich um Schnitt und Nachbearbeitung sowie um das Design von Cover und Booklet.

WIESO HIER? - Ein Hörspiel für alle, besonders Studenten (erhältlich hier)
Unter http://wiesohier.blogspot.com könnt ihr die Produktion verfolgen. Mit Fortschreiten der Sache geben wir euch immer wieder Einblicke in den Produktionsstand, lassen euch Probehören und am Ende stellen wir das gesamte Hörspiel dort auch online. 

Abonnieren lohnt sich, es gibt Sachen umsonst!

Samstag, 8. Dezember 2012

Mein Blog ist CO2-neutral!

Gelegentlich gibt es noch so etwas wie Uneigennutz. Gerade heute ist mir ein solcher begegnet. Über einen anderen Literaturblog bin ich auf kaufda.de gestoßen worden, wo es die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral” als Beitrag zum Umweltschutz gibt. Hier der O-Ton der Seite:
"Schreibe einfach einen kurzen Blogpost über unsere Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral” und binde einen der unten stehenden Buttons (am besten in deine Sidebar) ein. Schicke dann den Link zu deinem Blog an CO2-neutral@kaufda.de und wir pflanzen für Dich einen Baum, der die CO2-Emissionen deines Blogs neutralisiert."
Mein Beitrag ist hiermit geschrieben und geht gleich per E-Mail weiter. Denn die Idee und die Aktion findet meine große Unterstützung!

Umweltschutz Online
Diesen Button findet Ihr ab sofort auf meinem Blog.

Doch bevor sich kritische Stimmen äußern: bedenkt, was die Aktion im Klartext bedeutet. Durch einen Blogeintrag werben andere und ich sehr effektiv für kaufda.de. Im Gegenzug wird für jeden von uns der symbolische Baum gefplanzt, also ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Bis auf diesen Blogeintrag und halt unsere E-Mail-Adresse beim Senden werden keine weiteren Daten verlangt.

Falls Ihr euch auch an der Aktion beteiligen wollt, findet Ihr hier die Banner und die Anleitung für die Aktion!

Montag, 19. November 2012

Edeka: in allen teilnehmenden Restaurants

Hin und wieder gewinn ich mal was. Ein Edeka-Laden bei mir in der Stadt, der erstaunlicherweise eine eigene Facebook-Fanseite besitzt, veranstaltet zurzeit ein Gewinnspiel. Im Zusammenhang mit den Werbespots um Kaya Yanars "Ich kaufe Edeka"-Spruch haben sie ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem ich einen Gutschein im beachtlichen Wert von 11,11 Euro gewonnen habe. Doch wer will schon meckern. Kann man gut mit einkaufen.

Der eigentliche Punkt ist: beim Abholen wurde ich gefragt, ob ich denn wüsste, worum es bei dem Gewinnspiel eigentlich gehe? Und wurde darüber aufgeklärt: Es ging um die eigene Edeka-Produktlinie. Das Unternehmen vertreibt seit einiger Zeit Artikel unter einem eigenen Label "Edeka" - und das Gewinnspiel sollte eben genau das bewerben.
Ups, missverstanden, denn ich hatte mich mit Yes-Törtchen ablichten lassen. Macht nichts, meint der Marktleiter. Das sei das Problem der Marketingabteilung. Müsse man das denen halt mitteilen, meinte ich. Interessiere die studierten Marketingprofis nicht, bekam ich als Antwort. Ein freundlicher Abschied und mein jetziger Gedankengang: was bringt eine Marketingabteilung, die nicht auf Input reagiert? 


Der Humor war ZU subtil.

Die Edeka-Läden können dafür jedenfalls nichts, sind diese doch in sich selbst völlig zersplittert, wie ich aufgeklärt wurde. Wir Kunden sähen die Läden eben als "Edeka", dabei gäbe es drei: Märkte, Center und private Partner. Welten für sich. Wie bei McDonald's. Franchises halt.

Falls ihr als Edeka keine Lust mehr auf eure alte Marketingabteilung habt: ich kümmere mich gern darum. Dann auch in allen teilnehmenden Filialen. ;)

Montag, 12. November 2012

MDR-Bericht: Mauerfall dank Twitter - die ganze Geschichte

twitter.com/9Nov89live
Der Mitteldeutsche Rundfunk kam zum 23. Jahrestag des Mauerfalls auf ein sehr interessantes Medienprojekt: Man hat mithilfe moderner Medien den Mauerfall von einst nachgestellt und bediente sich u.a. des Kurznachrichtendienstes Twitter

Das eigens kreierte Twitter-Profil 9Nov89live wurde vom MDR wie folgt beschrieben: "Wie könnte der Tag des Mauerfalls abgelaufen sein? Hier bekommen Sie am Freitag eine Vorstellung davon. Dann macht der MDR SACHSEN-ANHALT eine außergewöhnliche Zeitreise ins Jahr 1989."

Der MDR arbeitete dabei auch stark mit lokalen Lehranstalten wie der Waldorff-Schule in Magdeburg oder der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn zusammen. Das MDR-Twitterprojekt diente als Erinnerung zum heutigen Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 1989.

Aus meiner Sicht eine schöne Möglichkeit, moderne Medien für die Allgemeinbildung einzusetzen. Daumen hoch!

Freitag, 9. November 2012

Netzfundstück: Kreativer Kundenservice bei IKEA

Zur Belustigung und als netter Einstieg ins Wochenende hier eine schriftstellerische Meisterleistung seitens IKEA auf die Mentaldiarrhoe eines erbosten Kundens.
Diese Art Marketing kann weitreichende Konsequenzen haben. Meistens sind die Leser amüsiert und verbinden das Unternehmen daraufhin mit diesem kleinen Detail und haben eine positivere Gesamtmeinung. Alles in allem dürfte dieser Schriftwechsel (so er denn wirklich echt ist) für IKEA sehr positives Marketing sein; zudem man gar einen Einkaufsgutschein hat springen lassen!
 
Aber lest selbst:

Kurzfassung: Duschvorhang gekauft, der nicht dicht ist.

Derlei Ergüsse sieht man immer wieder und kann man auch gern überspringen. Ich empfehle euch aber, das IKEA-Schreiben komplett zu lesen. Denn dort waren kreative Finger am Tippen:



Quelle: warteschleife.ws