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Montag, 9. Juni 2014

Code.org - Bill Gates, Mark Zuckerberg und will.i.am wollen dich coden sehen

Bekannte Unternehmen und Persönlichkeiten der Computer-Branche wollen Kindern beibringen, zu programmieren. In Schulen wird zu selten Programmiersprache und Quellcode gelehrt. Das will code.org ändern:



Unterstützer der Aktion sind unter anderem Bill Gates (Gründer von Microsoft), Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Jack Dorsey (Gründer von Twitter), Chris Bosh (NBA-Basketballstar), Ashton Kutcher (Schauspieler), Bill Clinton (ehem. US-Präsident), Al Gore (ehem. Vizepräsident),  sowie die CEOs und leitenden Angestellten von Unternehmen wie Valve, Dropbox, Microsoft, Amazon, Google oder Hewlett-Packard.

Meine Unterstützung findet die Aktion auch. Texte waren immer wichtig und werden es sein. Wir leben in einer computerisierten Gesellschaft und wir sind darauf angewiesen, das Innenleben eines Computers und seine Software zu verstehen. Es ist in unserer Zeit genauso wichtig, eine Programmiersprache zu beherrschen wie eine normale Fremdsprache zu lernen!

Aus diesem Grund gebe ich auch Seminare, denn ich will Leuten beibringen, wie sie einen Computer und seine Programme verwenden.

Freitag, 30. Mai 2014

Schrift|Architekt: Von fraktalen Fonts, serifen Schriften und dem Grotesken

Ein Font ist nicht die Grundlage einer Suppe, denn das wäre ein Fond. Dennoch gibt es heute einen Grundlagenartikel, der sich mit soliden und grundständigen Sachen beschäftigt und meiner selbstgewählten Berufsbezeichnung Schrift-Architekt endlich einmal gerecht wird: Schriftgruppen, Fonts und Grapheme.

Etwas Fachvokabular zum Angeben

Zunächst ein kleiner Ausflug in die Linguistik: Jede Wissenschaft hat ihren Fachwortschatz, so auch die Linguisten. In der gesprochenen Sprache dreht sich alles um Phone und Phoneme. In der geschrieben Sprache sind dies Graph und Graphem.

Graph: kleinste analysierbare Einheit der geschriebenen Sprache, bei uns: ein Zeichen (in anderen Sprachkulturen wie der chinesischen die kleinsten Sinneinheiten des Schriftsystems)
Graphem: kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der geschriebenen Sprache, bei uns: auch ein Buchstabe

Hier wird's kniffelig. Das Graphem <s> kann durch die Graphen <S>, <s> oder <ß> ausgedrückt werden. Die Graphen sind die reinen Zeichen in einer geschriebenen Sprache. Diese Zeichen müssen nicht immer Sinn ergeben. Wir haben auch Graphe wie <%>, <&>, <§> oder <ß>

Schriftgruppen

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Hauptgruppen unterscheiden:
1. Fraktur
2. Antiqua/Serif
3. Grotesk
4. Schreibschriften
5. Novelty-Varianten

Kontraste werden erzielt bei der Verwendung von Schriften unterschiedlicher Schriftgruppen. Alle Schriften setzen sich aus dem Font zusammen, d.h. der Gesamtheit aller Buchstaben des Alphabets, Ziffern, Satz- und Sonderzeichen.

Montag, 7. Oktober 2013

Bin ich ein Textdesigner?

Meine ersten Visitenkarten.
Seit einiger Zeit geht mir diese Bezeichnung nicht mehr aus den Gedanken, über die ich zufälligerweise bei einer Netzrecherche stieß. Sie umschreibt meine Tätigkeit eigentlich hervorragend. Schrift-Architekt. Textdesign, Seminare, Übersetzungen. Etwas in der Gestalt.

Was haltet ihr von dieser Bezeichnung? Ominös und gleichzeitig ein nebeliges Bild vermittelnd, was man so anstellt. Bedeutet das, ich muss meine Visitenkarten neu drucken? 

Oder sollte ich mir weniger Gedanken um dergleichen machen, da Namen am Ende auch nur Schall und Rauch sind. Was meint Ihr? Kommentiert bitte - Feedback erwünscht!

Donnerstag, 15. August 2013

Zurück aus dem Urlaub

In den letzten Wochen hat Schrift-Architekt nicht viel Geschriebenes von sich gegeben. Das liegt primär daran, dass ich ein paar Wochen einfach mal das gemacht habe, wofür der Sommer sehr bekannt ist: Urlaub. 
Dem Schlendrian gab ich eine Chance, erlag der Wonne unseres Heimatsternes und vergnügte mich in fernen Ländern.

Der Comer See in Italien - Mittagshitze, Sonnenschein und wunderschöne Umgebung.

Doch nun, mit frischen inneren Batterien, bin ich wieder zurück und werde wieder aktuell von Neuheiten der Social-Media-Szene berichten und Bericht erstatten, gelegentlich auch etwas aus der Szene bestatten, aber genauso oft Geburtshelfer spielen dürfen, um neue Ideen weiterzureichen.

Wie verbringt ihr eigentlich euren Urlaub? Plant ihr in diesem überhaupt einen? Kommentiert und gebt vielleicht gleich ein paar Tipps für den schönsten Urlaubsort!

Dienstag, 4. Juni 2013

Hochwasser-Hilfe für Halle: Schrift-Architekt sichert mit!

Dies hier dient als kurze Rundmeldung. Als hallescher Unternehmer sehe ich mich in der Lage, meiner Stadt beim Hochwasserschutz zu helfen. Deswegen bin ich dieser Tage in Halle unterwegs und helfe gegen das Hochwasser.
Ich bitte um Verständnis, dass ich vorauss. bis Freitag keine Aufträge erledigen kann.

Alle zusammen, alle stark. Halle bleibt trocken! (c)Silvio Kison
Voraussichtlich findet ihr mich am Hallmarkt bei der Befüllungsstation.

Wie könnt ihr helfen?

Dienstag, 12. März 2013

[Infografik] Wie erfolgreich ist Pinterest?

Wishpond hat eine schöne Grafik herausgebracht, die zeigt, wie sehr Pinterest in letzter Zeit den Markt beherrscht. Zwar nimmt der Kuratierungsdienst auch in Deutschland langsam wichtigere Positionen ein, aber auch bei meiner Pinterest-Seite dominieren die US-amerikanischen und v.a. weiblichen Follower.
Hoffentlich bekommen wir irgendwann auch mal derart schöne Grafiken für deutsche Nutzer:



Dienstag, 5. März 2013

Social Media funktioniert: Tesa-Film braucht mich!

Vor einiger Zeit ist etwas Interessantes passiert und jetzt ist endlich die Zeit, euch davon zu erzählen: Tesa hat an meine Tür geklopft. Tesa, genau. Die mit dem Tesa-Film!

Ich denke, jeder von uns kennt die Marke Tesa!

Anfang Juli 2012 ging bei meiner E-Mail-Adresse info@schrift-architekt.de eine Nachricht von tesa SE ein, in der man nach einem Partner für eine Zusammenarbeit suche. Zunächst hielt ich es nur für einen Hoax, einen schlechten Witz. Im schlimmsten Fall Spam. Tesa war mir ein Begriff, aber was wollten die bitte von mir? Das ominöse Anhängsel SE stellte sich nach einiger Recherche als Kürzel für eine Europa-AG (Societas Europaea) heraus und Tesa als legitim.


Jetzt war der Moment gekommen, um einmal tief durchzuatmen. Die bekannte Tesa-Marke wollte mit mir zusammenarbeiten! Aus Gründen des Geschäftsgeheimnisses möchte ich nicht zu detailliert hierauf eingehen, aber so viel sei veröffentlicht: Es war groß, es war mächtig, es war speziell an mich!
Infolge kam es zu einigen Kontakten, einem netten Austausch untereinander und einem guten gegenseitigen Bild voneinander. Ins Geschäft gekommen sind wir aus anderen Gründen zwar vorerst nicht, aber Tesa möchte bei passender anderer Gelegenheit dennoch gern mit mir arbeiten.

Und nun die Frage: Wie ist Tesa auf mich aufmerksam geworden? Durch Social Media! Warum? Weil Social Media funktioniert!

Etwas detaillierter habe ich mich dann aber schon erkundigt: man ist über eine Suchmaschine auf mich gestoßen. In Kombination mit den sozialen Netzwerken ergab sich für mich eine Spitzenposition bei bestimmten Suchbegriffen.

Somit wäre wieder bewiesen, dass Social Media funktioniert! Weitermachen, Leute! ;)

Montag, 25. Februar 2013

5 Dinge, die Unternehmer von Künstlern lernen können!

"I am an artist. This does not mean I will work for free.
I have bills just like you. Thank you for understanding."
Für mich trifft es in doppelter Hinsicht zu, denn ich bin sowohl Unternehmer als auch Webkünstler im weitesten Sinne.
Deswegen ist das enorm wichtig:

1. Nimm dich selbst nicht zu ernst!

Seriösität ist zwar wichtig, aber hin und wieder darf man auch einen lockeren Spruch auf den Lippen haben oder seine eigene Branche veralbern. Nicht alles im Leben sollte man immer mit todernster Miene kommentieren. Natürlich gilt: Ernsthaftigkeit in den richtigen Situationen (Vertragsverhandlungen, Banktermine etc.), aber genauso auch Spaß in den richtigen Situationen (entspanntes Geschäftsessen etc.)
Humor ist, wenn man auch über sich selbst lachen kann.

2. Sei kreativ bei der Ideenfindung!

Man sollte immer mal wieder seine Taktiken ändern - ein Rollenspiel in der Position des Kunden, Flipboards, elektronische Tafeln oder Barbie-Puppen. Egal, was hilft. Hauptsache, dass es hilft!
Geh einfach mal spazieren und schau dich um. Es gibt so viel Interessantes und Inspirierendes!

3. Visualisiere deine Ziele!

Dein Arbeitsbereich sollte wiederspiegeln, was du erreichen willst: Inspirierende Zitate, Skizzen von Traumprojekten, Fotos von Vorbildern oder auch nur des Traumautos, das man sich als erfolgreicher Unternehmer dann mal kaufen will. Alles kann helfen.
Hilfreich ist eine stete Abwechslung: Immer nur auf dieselben Bilder oder Grafiken zu starren hilft nicht. Und mach dir klare Bilder von deinen Zielen. Du willst ein Hotel eröffnen? Also häng dir als Ziel das Hilton an die Wand!

4. Hab Spaß an deiner Arbeit!

Regelmäßige oder kreative Pausen helfen. Den Zeitplan sollte man anpassen, so dass er am Tag ein paar Stunden erlaubt. Ob man die nun damit verbringt, bei Facebook zu scrollen oder sich neue Techniken beibringt: das ist egal. Man sollte sich dabei aber entspannen können, um dann mit neuer Kraft zurück an die Arbeit zu gehen.
Du solltest morgens keinen Wecker brauchen, um aufzustehen. Du solltest es von selbst wollen.


5. Sei immer offen für Neues!

Tippe nicht immer von derselben Stelle aus. Ändere deinen Arbeitsplatz, arbeite in einem Coworking Space oder in einem Café: Arbeite dort, wo Leben ist und wo deine Kunden sich tummeln. Das hilft der Kreativität und pusht das Hirn!
Das bedeutet auch, dass du neuen Partnerschaften oder Geschäftsbeziehungen immer aufgeschlossen sein solltest. Aus jedem Kontakt kann sich eine wunderbare Partnerschaft ergebem.


(Inspiriert von Medianovak.com)

Donnerstag, 21. Februar 2013

CeBIT-Gewinnspiel: Wer will gratis hin?

Ratet mal, wer zwei Tageskarten für die diesjährige CeBIT hat und noch jemanden dabei haben möchte? Ich habe vor, eine Tageskarte zu verschenken!

Die Bedingungen: Den Tag verbringt ihr mit mir. Also in netter Gesellschaft. Ich mag Messen, aber lieber genieße ich sie mit anderen Leuten. So hätten wir beide jeweils eine Person zum Ansprechen. 
Ich garantiere euch aber nicht, dass ihr gewinnt. Wenn die Karte weg ist, ist sie weg. Also schnell und überzeugend sein und mir eine E-Mail schreiben, in der ihr euch kurz vorstellt und erklärt, warum ich gerade euch mitnehmen sollte. Viel Spaß!

CeBIT-Tickets: Eines verschenke ich an euch!
 
Die CeBIT ist die weltgrößte Computer- und Informationsmesse und findet vom 5. bis 9. März 2013 auf dem Messeglände Hannover statt.

Weitere Informationen:

Donnerstag, 14. Februar 2013

15 Grundsätze für gute PR

Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit beschreiben beide dasselbe. Und ein paar Grundsätze können nie schaden, um zu definieren, nach was ein PR-Berater streben sollte und wonach einer handeln sollte.
Ich hoffe, ich kann diesen Grundsätzen immer treu bleiben!
  1. Agieren, nicht reagieren.
  2. Ehrlichkeit: Schweigen, Dementieren, Abstreiten, Vernebeln etc. passen nicht in die vortwärts strebende Grundhaltung eines PR-Treibenden.
  3. Öffentlichkeitsarbeit basiert auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
  4. Kontinuität: Öffentlichkeitsarbeit muss kontinuierlich betrieben werden.
  5. Das "Durchsichtig-Machen" für jeden Interessierten ist notwendig, weil nur durch Information Unkenntnis und daraus erwachsend Missverstehen, Misstrauen und Ablehnung vermieden werden können.
  6. Öffentlichkeitsarbeit kann nur in der Öffentlichkeit gedeihen. Anonyme Aussagen sind wertlos und wecken Verdacht und sogar Animosität.
  7. Öffentlichkeitsarbeit gründet auf Tatsachen. Geschwätz und vage Umschreibungen sind unangebracht und kommen nicht an.
  8. Einheit von Wort und Tat: Die gemachte Aussage muss immer mit bekannten, sichtbaren oder feststellbaren Gegebenheiten übereinstimmen.
  9. Öffentlichkeitsarbeit ist eine Dienstleistungsfunktion, abgeleitet von der Person und Politik des Auftraggebers.
  10. Öffentlichkeitsarbeit ist eine Beratungsaufgabe hohen Ranges. Der PR-Berater muss unter den engsten Ratgebern der Spitzenpersönlichkeit rangieren und uneingeschränkten räumlichen und zeitlichen Zugang haben.
  11. Motivation: Die Zielpersonen oder -gruppen zu aktivieren ist eine sehr wesentliche Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit.
  12. Einheitlichkeit: Öffentlichkeitsarbeit verlangt, mit einer gemeinsamen Zunge zu reden.
  13. Zwei Meister: Öffentlichkeitsarbeit hat einen Januskopf, d.h. sie blickt mit einem Gesicht ständig zum Auftraggeber und mit dem anderen zur Öffentlichkeit.
  14. Öffentlichkeitsarbeit erstreckt sich auf das ganze öffentliche Leben.
  15. Dialog: Öffentlichkeitsarbeit ist eine Zwei-Wege-Kommunikation (Two-way communication), d.h. Informationsfluss in beide Richtungen.
(Quelle: ABC des Journalismus, nach Oeckl 1976)

Freitag, 8. Februar 2013

[Infografik] Die vielen Aufgaben eines ... Community-Managers

Jetzt merkt ihr mal, was ich so alles leisten muss. Oh Mann! Ich bin selbst schockiert! ... Mit einem Schmunzeln ins Wochenende. Viel Spaß beim Lesen. ;)

Freitag, 25. Januar 2013

Gerichte: Internet ist Lebensgrundlage!

Der BGH (c)bundesgerichtshof.de
Das ist für uns alle sehr interessant, denn in einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes hat dieser offiziell gesagt, dass ein Internetzugang so wichtig sei wie beispielsweise ein Auto oder fließendes Wasser.
Das Urteil des III. Zivilsenats vom 24.1.2013 (AZ III ZR 98/12) erlaubt uns Internetkunden also, von unserem Provider Schadensersatz zu verlangen, wenn unser Netzanschluss ausfällt. Aber nur: die Zeit, bis unser Provider für einen neuen Anschluss gesorgt hat.

Schreibt euch die obigen Zahlen besser auf, denn in eurem Beschwerdeschreiben könnt ihr darauf Bezug nehmen.
Ich persönlich finde diese Entscheidung des BGH sehr interessant. Der Anschluss ans Internet wird in dieser Gesellschaft inzwischen so hoch angesehen, dass man es als "materiale Grundlage der Lebenshaltung" bezeichnen darf, sie sich "signifikant auswirkt". So das BGH in ihrer Pressemitteilung Nr. 14.

Was haltet ihr von dem Gerichtsbeschluss? Gehört das Internet für euch inzwischen zur Lebensgrundlage?

Montag, 21. Januar 2013

Tipp: SM ab Februar in Merseburg

Ab dem 4. Februar gibt es wieder Schrift|Architekt-Kurse. Es ist inzwischen eine Weile her, aber ich unterrichte jetzt wieder. Die Details:

SM - Kurspaket Social Media und Web 2.0

Dieses Kurspaket besteht aus drei, jeweils dreiteiligen und aufeinander aufbauenden Kursen. Von den zaghaften Anfängen und der Frage "Was ist Social Media überhaupt?" bis zu den professionellen Werkzeugen und Taktiken decken diese Kurse alles ab. Inhaltlich bauen sie aufeinander auf, aber können auch einzeln besucht werden.
Übersicht:
Dozent: Allner, Christian
Seminartermine: siehe hier
Benötigtes Material: PC-Kabinett, Overhead-Beamer, Internetanschluss

SM mini - Social Media für Anfänger (I)

Hier geht's zu den Terminen.
Soziale Medien bestimmen immer mehr unseren Alltag. Unser Leben spielt sich immer mehr im sozialen Netz ab. Die Freunde bei Facebook, die Geschäftspartner bei XING usw. Doch für viele ist das noch eine sehr fremde Welt!
Deshalb liegen die Schwerpunkte bei den Grundlagen:
  1. Klären: Was ist eigentlich Social Media?
  2. Trennen: Wo sind die Unterschiede bei Facebook, Twitter, Google Plus?
  3. Nutzen: Wofür brauche ich diese Medien und das alles überhaupt?

SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II)

Hier geht's zu den Terminen.
Inzwischen gibt es kaum noch Menschen, die es nicht zwangsweise mit dem einen oder anderen sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter zu tun bekommen. Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich die so genannte Netzkultur immer weiter. Ein bisschen weiß man ja auch – aber hier gibt es Antworten auf konkrete Fragen. Die Schwerpunkte sind deswegen:
  1. Überblicken: Welche sozialen Medien bieten was und eignen sich wofür?
  2. Präsentieren: Wie sollten meine Profile aufgebaut sein, um Wirkung zu erzielen?
  3. Verkreuzen: Wie nutze ich mein Netzwerk und mache das bekannt, was ich sagen will?

SM MAXI - Social Media für Professionelle (III)

Hier geht's zu den Terminen.
Kein Schlachtplan überlebt die erste Feindbegegnung. So muss auch eine Social-Media-Strategie ständig angepasst werden. Das Internet ist ständiger Entwicklung und Veränderung unterworfen. Schlagwörter von Heute sind altbackene Begriffe von Morgen.
Schwerpunkte sind darum eine Kombination bewährter Techniken und neuer Trends:
  1. Anziehen: Wie mache ich meine Profile populär und nutze gute Techniken?
  2. Aufbauen: Wie verwalte und steuere ich meine Fans und sichere mich rechtlich ab?
  3. Trendsetten: Pinterest, Tumblr & Co. - welche Tipps und Trends gibt es in der Szene? 
  4.  
  5.  


VHS Merseburg (Sommersemester 2013):
  • 04.02.2013 - 06.02.2013: SM mini - Social Media für Anfänger (I) - Anmeldung 
  • 11.02.2013 - 13.02.2013: SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II) - Anmeldung 
  • 18.02.2013 - 20.02.2013: SM MAXI - Social Media für Profis (III) - Anmeldung
 Alternativ: "Kursbereiche >> Informatik/Beruf >> Informatik >> PC im Büro)

Freitag, 11. Januar 2013

Zehn Gründe, warum ein Unternehmen kein Social Media braucht

Tut mir leid, Future Man.
Social Media Talk hat eine schöne Liste veröffentlicht, die weniger zehn Gründe als zehn Ausreden angibt, die ein Unternehmen gegen Social Media vorbringt.
Natürlich ist Social Media kein Heilsbringer, aber dagegen sperren kann man sich inzwischen auch nicht mehr. Es ist Teil der Kommunikationskultur geworden und sollte als solches auch akzeptiert werden. Aber Unternehmen bringen u.a. folgende Gründe dagegen auf:

1. Keine Zeit für Social Media

Das Tagesgeschäft geht vor. Ist doch klar, denn mit einem Facebook Posting oder einem Tweet auf Twitter kann man nicht so viel verkaufen. Abgesehen davon klingelt das Telefon die ganze Zeit und die E-Mails müssen schließlich auch noch bearbeitet werden.

2. Sie haben nichts zu besprechen

Ihre Unternehmenskommunikation ist Top-Down. Alles was Sie im Unternehmen sagen, wird genauso weitergegeben und umgesetzt. Diskussionen finden nicht statt, denn Sie sind der Steuermann und legen den Kurs schließlich ganz alleine fest. Kundenmeinungen werden ebenfalls nicht gewünscht. Die Kundenkennen sich sowieso nicht so gut mit den Produkten und Dienstleistungen aus wie Sie selbst.

3. Homepage oder Onlineshop sind nicht zeitgemäß

Menschen die im Social Web erreicht werden, finden in vielen Fällen den Weg zur Unternehmenswebseite oder dem Onlineshop. Da die Modernisierung der Webseite oder des Onlineshop sowieso schon lange auf Ihrer To-Do Liste stehen, hat es gar keinen Sinn, die Menschen vorher da hin zu leiten. Was sollen die denn für einen Eindruck kriegen?

4. Social Media ist was für Lehrlinge oder Praktikanten

Diese neumodischen Sachen sind doch ideal für Lehrlinge. Die kennen sich schließlich damit aus. Da Sie keinen Ausbildungsbetrieb haben, fehlt Ihnen auch der Lehrling, der die Kommunikation Ihres Unternehmens in die Hand nehmen könnte.

5. Sie kennen Ihre Zielgruppe nicht

Seit Jahren kommen die gleichen Kunden in Ihr Unternehmen und kaufen Ihre Waren und Dienstleistungen. Deswegen ist es auch nicht nötig herauszufinden, wer diese Kunden sind, was sie wollen und wie man diese gezielt ansprechen könnte. Auch wenn es mehr Kunden sein könnten, Sie sind im Großen und Ganzen zufrieden.

6. Sie haben keine definierten Unternehmensziele

Die Rechnungen können bezahlt werden, bei der Hausbank ist das Unternehmen kreditwürdig. Es reicht auch problemlos für eine Überweisung auf Ihr Privatkonto am Monatsende. Welche Ziele sollten Sie denn noch haben? Und was sollen diese Social Media Kanäle damit zu haben?

7. Sie wollen nur verkaufen

Was interessiert Sie denn das Geschwätz auf den neuen Kanälen? Das hat doch in den seltensten Fällen was mit verkaufen zu tun. Verkaufen ist das Maß aller Dinge – alles andere ist uninteressant.

8. Das haben Sie gar nicht nötig

Was soll ich bloß meinen Kunden und Bekannten sagen, warum ich das mache? Mich da zum Clown zu machen um irgendwas über das Unternehmen zu erzählen? Nein, das haben Sie wirklich nicht nötig.

9. Wen interessiert das schon

Wer soll das eigentlich lesen, wenn da was über das Unternehmen, den Produkten oder gar unseren Mitarbeiter steht? Das interessiert doch niemand, höchstens den Konkurrenten. Die Kunden interessiert doch nur der Preis, der Rest ist uninteressant.

10. Kritik ist beleidigend und muss gelöscht werden

Wer soll sich bloß darum kümmern, die ganzen Meckereien zu löschen? Soviel Zeit hat doch niemand. Es ist ja bekannt, dass die Leute die nichts zu tun haben, den ganzen Tag auf Facebook rumsurfen und überall nur rummaulen. Wie sieht das denn aus, wenn auf der Seite rumgemeckert würde?

Sonntag, 23. Dezember 2012

Neuer Mobil-Code für den Blog und: Frohes Fest

Mit dem Umzug auf schriftarchitekt.blogspot.de musste natürlich auch der QR-Code für die Mobilversion des Blogs angepasst werden. Hier mein Design.

Der Code übersetzt sich wie folgt: http://schriftarchitekt.blogspot.de/?m=1
Ihr würdet mir einen großen Gefallen machen, wenn ihr den Code kurz scannt und dann in die Kommentare schreibt, ob's klappt. Ich weiß noch nicht, ob der Code bei allen gängigen Mobilgeräten funktioniert.

In anderen Sachen: Morgen ist Weihnachten, Heiliger Abend. Ich werde auch ein paar Tage ausspannen und wünsche euch ein erholsames Fest, ein paar ruhige Tage und viel Erfolg im neuen Jahr. Wir lesen uns bald wieder!

Montag, 17. Dezember 2012

Meine neuen Visitenkarten

Im Leben eines Unternehmers kommt einfach der Tag, an dem man sich auch mal eine kleine Eitelkeit erlauben darf. Schrift-Architekt betreibe ich inzwischen seit knapp anderthalb Jahren und das ist meine dritte Generation Visitenkarten. Die ersten beiden haben sich optisch kaum etwas genommen, waren lediglich inhaltlich sehr unterschiedlich. 
Hier aber bin ich ganz andere Wege gegangen.
Hier, meine Karte.
Inhaltlich entspricht das Obige auch komplett allen Daten, die ihr auf meiner Website www.schrift-architekt.de findet. 

Also: Was meint ihr zu dem Design? Ich bin auf den Notizen-Teil besonders stolz, denn so kann man die Karte auch gleich praktisch wunderbar verwenden. Sie haben nichts zum Schreiben? Kleinen Moment, hier meine Karte. He he. 


Freitag, 14. Dezember 2012

Blog: Wir sind umgezogen, neue Adresse!

Panta rhei. Alles fließt. - Deshalb findet ihr den Infoblog von Schrift|Architekt ab sofort unter einer neuen URL-Adresse:


Alle Social-Media-Seiten und Websites sind bereits auf die neue Adresse umgestellt worden. Gern könnt ihr rechts in der Sidebar über den Feedlinks euren RSS-Reader aktualisiern.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch weiterhin die Treue haltet! 


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Neuer Blog und gratis Download von "Wieso hier? - Ein Hörspiel für internationale Studenten"

Neben meiner beruflichen Tätigkeit studiere ich Deutsche Sprache und Berufsorientierte Linguistik. Hier arbeite ich momentan als Teil einer Projektgruppe an einem Hörspiel. Ein richtiges klassisches Hörspiel, genau. 
In der Tradition von Die drei ??? oder TKKG. Im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten wird es am Ende nur ein Kurzhörspiel werden, doch wir werden unser Bestes geben, dass es ein Gutes wird. Als Schrift-Architekt bin ich natürlich auch involviert, denn ich kümmere mich um Schnitt und Nachbearbeitung sowie um das Design von Cover und Booklet.

WIESO HIER? - Ein Hörspiel für alle, besonders Studenten (erhältlich hier)
Unter http://wiesohier.blogspot.com könnt ihr die Produktion verfolgen. Mit Fortschreiten der Sache geben wir euch immer wieder Einblicke in den Produktionsstand, lassen euch Probehören und am Ende stellen wir das gesamte Hörspiel dort auch online. 

Abonnieren lohnt sich, es gibt Sachen umsonst!

Montag, 10. September 2012

Social Media macht's möglich: Dank mir dürft ihr kostenlos Bahn fahren!

Hallenser Straßenbahnen mit dem
typischen Rot.
Gut, ich übertreibe mit dieser Behauptung vielleicht. Aber ich werde  das Gefühl nicht los, dass die Nahverkehrsteilnehmer in Halle (Saale) dank mir in der kommenden Woche kostenlos mit Straßenbahn oder Bus fahren dürfen.

Im April hatten die Leipziger Verkehrsbetriebe LVB eine Aktion gestartet: Wegen der hohen Spritpreise durften Autofahrer eine Woche lang mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Als Fahrkarte galt die Kfz-Zulassung. Nun zieht die Hallesche Verkehrs-AG nach: die HAVAG will in der Woche vom 17.-23. September ihre Gäste kostenlos fahren lassen. Keine Tickets, keine Tageskarten kaufen. Details will man am Mittwoch bekanntgeben.

Warum fühle ich mich verantwortlich? Im April hatte ich im Zuge der Leipziger Aktion einen Tweet an die HAVAG geschickt. Hier das Gespräch:

Kaum fünf Monate später steht die Aktion - auf meinen Vorschlag hin? *g*

Ich erkundige mich nun wirklich mit Neugier, ob die Aktion auf meinen Vorschlag hin umgesetzt wurde. Ich zweifle zwar daran, aber wie erwähnt kann ich mich des Gedankens nicht erwehren.

Und: cool wär's doch, oder? Was meint ihr?

Montag, 23. Juli 2012

Timeline Movie: "Schrift|Architekt - the Motion Picture"

Verspürt ihr auch gelegentlich den Regisseur in euch? Große Filme sind aber nicht euer Ding - ihr möchtet lieber etwas Persönliches. Nun, persönlicher geht das kaum noch: Mit einer witzigen Facebook-Applikation namens Timeline Movie Maker könnt ihr aus eurer Timeline (egal ob Profil oder Seite) einen kleinen Film schneiden!

Ich hab das natürlich mal ausprobiert: Bewundert das Ergebnis:

"Schrift|Architekt - The Motion Picture"
Generell bin ich übrigens skeptisch gegenüber Apps. Manchen Apps gibt man unverhältnismäßig viele Daten für zu wenig Content. Hier aber sehe ich vor allem im Online-Marketing tolle Anwendungsmöglichkeiten. Ein eigener Trailer für die Fanseite - geht's noch besser?!
Nun, eine Download-Option wäre noch toll ... aber sonst!