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Dienstag, 15. April 2014

Intimes: "Viele Lehrende an der Universität haben keine pädagogische Ausbildung genossen."

Kürzlich erhielt ich per RSS-Abo einen neuen Artikel meiner Uni, in der obiges Zitat zu finden ist. Ich möchte kurz darüber schreiben, denn ich halte es für wichtig zu betonen, dass wir Dozenten keine Lehrer sind. Lehrende, vielleicht, aber keine ausgebildeten Lehrer. Lehrämter haben eigene Module und Staatsexamensprüfungen, um sicherzustellen, dass sie Schüler unterrichten können. 

Lehrende an Hochschulen unterrichten keine Kinder

Das möchte ich kurz festhalten, denn an Universitäten wird andragogisch unterrichtet. Pädagogisch wird durch das Präfix "päda" bereits deutlich markiert: für Kinder bzw. Nichterwachsene. Dozenten, Workshopleiter, Professoren usw. an Hochschulen, Universitäten oder in privaten Seminaren sind keine ausgebildeten Lehrer - und müssen das auch nicht sein.

Das Selbst vervollkommnen

Ein Lehrender hat einen Inhalt, den er anderen gern mitteilen möchte. Auf welche Art das passiert, liegt nur im Ermessen dieser Person. ... Dennoch ... habe ich vor, im nächsten Semester ein paar Didaktik-Kurse zu besuchen, denn sich verbessern kann man immer!

Montag, 21. Januar 2013

Tipp: SM ab Februar in Merseburg

Ab dem 4. Februar gibt es wieder Schrift|Architekt-Kurse. Es ist inzwischen eine Weile her, aber ich unterrichte jetzt wieder. Die Details:

SM - Kurspaket Social Media und Web 2.0

Dieses Kurspaket besteht aus drei, jeweils dreiteiligen und aufeinander aufbauenden Kursen. Von den zaghaften Anfängen und der Frage "Was ist Social Media überhaupt?" bis zu den professionellen Werkzeugen und Taktiken decken diese Kurse alles ab. Inhaltlich bauen sie aufeinander auf, aber können auch einzeln besucht werden.
Übersicht:
Dozent: Allner, Christian
Seminartermine: siehe hier
Benötigtes Material: PC-Kabinett, Overhead-Beamer, Internetanschluss

SM mini - Social Media für Anfänger (I)

Hier geht's zu den Terminen.
Soziale Medien bestimmen immer mehr unseren Alltag. Unser Leben spielt sich immer mehr im sozialen Netz ab. Die Freunde bei Facebook, die Geschäftspartner bei XING usw. Doch für viele ist das noch eine sehr fremde Welt!
Deshalb liegen die Schwerpunkte bei den Grundlagen:
  1. Klären: Was ist eigentlich Social Media?
  2. Trennen: Wo sind die Unterschiede bei Facebook, Twitter, Google Plus?
  3. Nutzen: Wofür brauche ich diese Medien und das alles überhaupt?

SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II)

Hier geht's zu den Terminen.
Inzwischen gibt es kaum noch Menschen, die es nicht zwangsweise mit dem einen oder anderen sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter zu tun bekommen. Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich die so genannte Netzkultur immer weiter. Ein bisschen weiß man ja auch – aber hier gibt es Antworten auf konkrete Fragen. Die Schwerpunkte sind deswegen:
  1. Überblicken: Welche sozialen Medien bieten was und eignen sich wofür?
  2. Präsentieren: Wie sollten meine Profile aufgebaut sein, um Wirkung zu erzielen?
  3. Verkreuzen: Wie nutze ich mein Netzwerk und mache das bekannt, was ich sagen will?

SM MAXI - Social Media für Professionelle (III)

Hier geht's zu den Terminen.
Kein Schlachtplan überlebt die erste Feindbegegnung. So muss auch eine Social-Media-Strategie ständig angepasst werden. Das Internet ist ständiger Entwicklung und Veränderung unterworfen. Schlagwörter von Heute sind altbackene Begriffe von Morgen.
Schwerpunkte sind darum eine Kombination bewährter Techniken und neuer Trends:
  1. Anziehen: Wie mache ich meine Profile populär und nutze gute Techniken?
  2. Aufbauen: Wie verwalte und steuere ich meine Fans und sichere mich rechtlich ab?
  3. Trendsetten: Pinterest, Tumblr & Co. - welche Tipps und Trends gibt es in der Szene? 
  4.  
  5.  


VHS Merseburg (Sommersemester 2013):
  • 04.02.2013 - 06.02.2013: SM mini - Social Media für Anfänger (I) - Anmeldung 
  • 11.02.2013 - 13.02.2013: SM Medi - Social Media für Fortgeschrittene (II) - Anmeldung 
  • 18.02.2013 - 20.02.2013: SM MAXI - Social Media für Profis (III) - Anmeldung
 Alternativ: "Kursbereiche >> Informatik/Beruf >> Informatik >> PC im Büro)

Dienstag, 13. Dezember 2011

[In eigener Sache] Dozent C. - Teil 2

Mein Schlüssel - für meinen Klassenraum! =)
Den ersten Teil des Berichts findet ihr hier: Hatte ich meine Klasse in der ersten Woche noch leicht heiser unterrichtet, war ich diesmal gut genug auskuriert und wieder voller Tatendrang. 

Bei der ersten Sitzung ging es vor allem um Grundlagenbegriffe: literarische Genres, Erzählperspektiven und die berühmte Inspiration. Heute sollte es aber knallhart ums Schreiben selbst gehen. Denn die Schüler hatten eine Hausaufgabe aufbekommen, die ausgewertet wurde und die ich auch gleich in den Unterricht einbezog, um Prämisse, Exposé und Verlagsanschreiben abzuhandeln. 
Genauso interessiert wie beim letzten Mal wurden mir wieder etliche Fragen gestellt - insbesondere als das Thema Verlage aufkam und ich Publikumsverlage und DKZV ansprach und einige private Erfahrungen zum Besten gab.

Auch diesmal verließ ich das Klassenzimmer wieder gut gelaunt - wenngleich noch der Dozentenbericht neben mir auf dem Tisch liegt und ausformuliert werden möchte. 

Doch so viel zum ersten Auftritt von C. dem Dozenten, denn: Es - lief - großartig! Ich könnte kaum zufriedener sein!

Hier nochmal der Hinweis: Im Mai 2012 wird es wieder einen Kurs geben! :-)

Freitag, 2. Dezember 2011

[In eigener Sache] Dozent C. - Teil 1

Das hier ist ein zweiteiliger Erlebnisbericht meines ersten Kreativ-Schreib-Kurses, den ich an meiner hiesigen Volkshochschule als Dozent gehalten habe: 

Wie ich einigen gegenüber bereits erwähnt hatte, bin ich seit einiger Zeit unter die Dozenten gegangen. Unsere hiesige Volkshochschule bietet im literarischen Bereich Kurse an und Anfang des Jahres hatte ich mich dort mit meinem Kurs "Schreib gut - für Autoren und Laien" beworben. 
 Nun, um genau zu sein, habe ich mich zwei Volkshochschulen beworben: Einmal die städtische und dann die Gemeinde-Volkshochschule im benachbarten Landkreis. 

Der Unterrichtsplan: in der Eingangshalle
der VHS ausgehangen - und mit mir drauf!
Die Reaktionen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Die städtische VHS reagierte verhalten auf mein Angebot, da man bereits einen Kurs mit einem etablierten Schriftsteller älteren Semesters hatte (um die 40, während ich mit meinen Anfang 20 noch ein regelrechter Jungspund bin). Doch man war so "nett" und nahm mich trotzdem auf. Die Gemeinde-VHS wiederum reagierte sehr positiv und geradezu enthusiastisch; man überredete mich sogar zu einem Jugendkurs. 
Doch die Teilnahmen? Während sich ganze zwei (sic!) Leute für die Gemeindekurse interessierten und das damit ins Wasser fiel, haben sich insgesamt neun Leute für den Stadtkurs eingetragen! Für die Art des Kurses und die Umstände ist das ein grandioses Ergebnis. Und - das möchte ich betonen - als "Anfänger", gegen Konkurrenz und mit einem Minimum an Werbung! 
Selbst die Volkshochschulleiterin hatte mich gelobt, dass sie mit so einem regen Interesse nicht gerechnet habe - und verpflichtete mich im selbem Atemzug gleich für das nächste Semester. Das sind doch tolle Nachrichten, oder?!

Mein Klassenzimmer: Links davor, rechts danach.
Aber nun zum Kurs an sich: Er ist in zwei Sitzungen geteilt, jeweils Montagabends. Der erste Termin war letzte Woche, am 21.11. Wie zu erwarten war ich aufgeregt, aber vor allem ängstlich. 
Warum ängstlich? Nun, ausgerechnet zwei Tage vor dem großen Tag - zwei Tage vor meinem D-Day wurde ich heiser! Gibt es das? Ja, das tut es! Klischeehafter ging es kaum, doch dank starken Medikamentenkonsums konnte sich meine Stimme die drei Schulstunden hindruch halten und der Kurs lief.

Wie war meine Klasse? Super! Ich hatte von 23 bis 73 Jahren und vom Romancier bis zum Märchenerzähler alles sitzen. Sehr nette und höfliche Leute mit interessierten Fragen, ergiebigen Diskussionen und einem wirklichen Interesse an der Literatur und am Schreiben. 
Die Sitzungszeit habe ich gut rumbekommen und verließ an jenem Tag die Volkshochschule mit dem guten Gefühl, geholfen zu haben.

Doch wie sollte Woche Zwei werden? Dazu später mehr. ;)