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Montag, 22. Juni 2015

Neue Hashtag-Kampagnen: Nach der #CharlieCharlieChallenge kommt die #BellyButtonChallenge und Sri Lanka steht jetzt auf #Polfies

Ich gewinne den Eindruck, dass Hashtags in letzter Zeit wieder zunehmen. Hier drei dämliche, interessant und kuriose Beispiele:

#CharlieCharlieChallenge Basiert auf mexikanischem Aberglauben. Man platziere zwei Bleistifte übereinander und auf einem Blatt Papier. In die Ecken wird Ja oder Nein geschrieben. Danach solle man mit einigen Sätzen den Geist, Charlie, beschwören. Ob's klappt?

#BellyButtonChallenge 
Nach #TheDress Anfang des Jahres nehmen absolut dämliche Challenges Fahrt auf. Das Ziel ist, mit dem Arm um den ganzen Körper zu fassen und den eigenen Bauchnabel berühren zu können. Einer dubiosen Studie zufolge soll das der Beweis für einen gesunden Körper sein. Die Challenge ist in China sehr populär und weitet sich gerade aus. Viele Meinungen sind aber sehr negativ, speziell wegen des falschen Körperideals, das hier vermittelt wird. Ich find's einfach schwachsinnig, um ehrlich zu sein.

#Polfie
In Sri Lanka hat das Selfie eine neue Form angenommen: Bekommt man einen Strafzettel fotografiert man sich und den Polizisten. Die Behörden finden die Sache aufgrund des dokumentativen Charakters sehr gut, aber man fürchtet auch, dass manche Leute sich absichtlich von der Polizei erwischen lassen für ein paar mehr Likes. Bislang gibt es aber noch keine Angaben über unverhältnismäßige Mehrarbeit für die Polizisten.

Kommentar

Das waren ein paar Kampagnen, über die ich gestolpert bin. Mehr zu Dokumentationszwecken sind sie hier gelistet, denn ich selbst sehe in keiner einen wirklichen Gewinn. Als Marketing-Abteilung oder -Berater kann man sie dennoch kreativ nutzen, denn es sind viel diskutierte Inhalte.

Was meint ihr und findet ihr eine der Kampagnen eine tolle Idee?

Dienstag, 31. März 2015

Botwall errichten: So begegnet man Spambots

Gleichzeitig stattfindende Cyberangriffe weltweit.
UPDATE:

Zwischenzeitlich hat sich Bastian Karweg von Echobot unter diesem Beitrag gemeldet und eine Überprüfung versprochen.
Ich befürworte es, wenn betroffene Unternehmen auf solche Beiträge reagieren. Inzwischen sind die Zugriffe auf meinen Blog auch wieder auf erwartbare Werte zurückgegangen.

ORIGINALMELDUNG:

Seit einigen Tagen erklimmt mein Besucherzähler sensationelle Höhen - doch leider registriert der Counter einen Spambotmissbrauch. In diesem Fall ist die Quelle Echobot.de - ein kleines Karlsruher Unternehmen, über das kontrovers diskutiert wird. Einerseits wird ihm unterstellt, sich bei großen Verlagshäusern billig derer Artikel zu bedienen; andererseits gibt es auch eifrige Verteidiger des Dienstes.
Was auch immer zutrifft, ich werde jedenfalls via http://admintool.echobot.de/audit-sites/ seit einigen Tagen mit unnatürlichen Zugriffen überzogen. Bei meiner Recherche bin ich auf ein paar gute Praktiken gestoßen, sich gegen solche Angriffe zu wehren.

Codeschnipsel in die .htaccess-Datei einfügen

Der einfachste Trick ist, den Zugriff auf meine Website zu sperren. Den folgenden Codeschnipsel muss man einfach nur in die eigene htaccess-Datei im Server packen - am besten ganz oben und mit Leerzeilen vom restlichen Code getrennt.
    order allow,deny
    deny from ".echobot.de"
    allow from all

Zum Testen kann man die eigene IP-Adresse ermitteln und bei deny from einfügen, danach dann wieder entfernen.
Weitere Links:

Montag, 9. Juni 2014

Code.org - Bill Gates, Mark Zuckerberg und will.i.am wollen dich coden sehen

Bekannte Unternehmen und Persönlichkeiten der Computer-Branche wollen Kindern beibringen, zu programmieren. In Schulen wird zu selten Programmiersprache und Quellcode gelehrt. Das will code.org ändern:



Unterstützer der Aktion sind unter anderem Bill Gates (Gründer von Microsoft), Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Jack Dorsey (Gründer von Twitter), Chris Bosh (NBA-Basketballstar), Ashton Kutcher (Schauspieler), Bill Clinton (ehem. US-Präsident), Al Gore (ehem. Vizepräsident),  sowie die CEOs und leitenden Angestellten von Unternehmen wie Valve, Dropbox, Microsoft, Amazon, Google oder Hewlett-Packard.

Meine Unterstützung findet die Aktion auch. Texte waren immer wichtig und werden es sein. Wir leben in einer computerisierten Gesellschaft und wir sind darauf angewiesen, das Innenleben eines Computers und seine Software zu verstehen. Es ist in unserer Zeit genauso wichtig, eine Programmiersprache zu beherrschen wie eine normale Fremdsprache zu lernen!

Aus diesem Grund gebe ich auch Seminare, denn ich will Leuten beibringen, wie sie einen Computer und seine Programme verwenden.

Freitag, 30. Mai 2014

Schrift|Architekt: Von fraktalen Fonts, serifen Schriften und dem Grotesken

Ein Font ist nicht die Grundlage einer Suppe, denn das wäre ein Fond. Dennoch gibt es heute einen Grundlagenartikel, der sich mit soliden und grundständigen Sachen beschäftigt und meiner selbstgewählten Berufsbezeichnung Schrift-Architekt endlich einmal gerecht wird: Schriftgruppen, Fonts und Grapheme.

Etwas Fachvokabular zum Angeben

Zunächst ein kleiner Ausflug in die Linguistik: Jede Wissenschaft hat ihren Fachwortschatz, so auch die Linguisten. In der gesprochenen Sprache dreht sich alles um Phone und Phoneme. In der geschrieben Sprache sind dies Graph und Graphem.

Graph: kleinste analysierbare Einheit der geschriebenen Sprache, bei uns: ein Zeichen (in anderen Sprachkulturen wie der chinesischen die kleinsten Sinneinheiten des Schriftsystems)
Graphem: kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der geschriebenen Sprache, bei uns: auch ein Buchstabe

Hier wird's kniffelig. Das Graphem <s> kann durch die Graphen <S>, <s> oder <ß> ausgedrückt werden. Die Graphen sind die reinen Zeichen in einer geschriebenen Sprache. Diese Zeichen müssen nicht immer Sinn ergeben. Wir haben auch Graphe wie <%>, <&>, <§> oder <ß>

Schriftgruppen

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Hauptgruppen unterscheiden:
1. Fraktur
2. Antiqua/Serif
3. Grotesk
4. Schreibschriften
5. Novelty-Varianten

Kontraste werden erzielt bei der Verwendung von Schriften unterschiedlicher Schriftgruppen. Alle Schriften setzen sich aus dem Font zusammen, d.h. der Gesamtheit aller Buchstaben des Alphabets, Ziffern, Satz- und Sonderzeichen.

Montag, 24. März 2014

Türkei: Warum sperrt Erdogan Twitter?

Die Flagge der Türkei. (c)commons.wikimedia.org
Die politisch brodelnde Türkei kommt wieder in eine heiße Phase: Waren 2013 die Proteste vorherrschend, hat Ministerpräsident Erdogan nun seine Schlüsse gezogen und Twitter verboten.
Warum verbietet Erdogan Twitter?

Vom Istanbuler Taksim-Platz ausgehend gingen 2013 Proteste gegen den Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus. Dabei wurde für die Organisierung aktiv das Twitter mit seinen kommunikativen Möglichkeiten genutz. Infolge kam es u.a. zu Verhaftungen von Demonstranten, die auf Twitter die Proteste aktiv organisierten. Im Juni 2013 wurde Ministerpräsident Erdogan wie folgt zitiert: „Es gibt etwas, was sich Twitter nennt – ein Plage. Die größten Lügen sind hier zu finden. Für mich sind die sozialen Medien die schlimmste Bedrohung von Gesellschaften.“
Ironischerweise besaß und besitzt Erdogan selbst u.a. eine Facebook-Fanseite und ein Twitter-Profil mit mehreren Millionen Abonnenten.

Twitter in der Türkei abgeschaltt

Am 21. März 2014 ließ Erdogan Twitter in der Türkei abschalten. Zu jener Zeit entfielen 4,1 Prozent des weltweiten Traffics bei Twitter allein auf die Türkei:

Türkei: Woher die Twitter-User kommen. (c)statista.de/zeit-online.de

Neben öffentlichen Protesten kritisierten Vertreter der Europäischen Union und anderer Staaten diesen Schritt als Eingriff in die freie Meinungsäußerung. Ministerpräsident Erdogan erklärte daraufhin, dass bei Twitter „Rufmord“ betrieben werde. Im Vorfeld der Abschaltung kursierten u.a. auf Twitter mehrere Tondokumente, die Erdogan Korruption nachweisen sollten.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten mit Captain Picard

Weihnachten und besonders der heutige Heilige Abend bringt das Beste und Schlechteste in uns hervor. Das Beste an Liebe und Menschenfreude und das Schlechteste an Völlerei - aber einmal im Jahr darf man sündigen.

Ich wünsche allen meinen Lesern, meinen Kunden, Freunden und meiner Familie ein besinnliches Fest und viel Erfolg im neuen Jahr! Captain Jean-Luc Picard möchte natürlich auch noch kurz einen Gruß loswerden:



Das Video kursiert bereits seit Anfang des Monats, doch empfand ich es heute am passendsten. Wir lesen uns bald!

Montag, 14. Oktober 2013

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte urteilt: Portalbetreiber sind für Kommentare ihrer Nutzer verantwortlich

Der EGMR in Straßburg. (c)CherryX/commons.wikimedia.org
Es geht zwar vorrangig um beleidigende Inhalte, aber der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Urteil weitgehend einem Gericht in Estland zugestimmt.
Dieses hatte in einem konkreten Fall entschieden, dass ein Website-Betreiber die Kommentar-Inhalte seiner Nutzer ggf. mitzuverantworten hat, wenn diese grob beleidigend sind.

Demnach ist ein Portal nicht nur ein passiver Betreiber. Bei den Kommentaren und Inhalten dürfe man sich auch nicht auf das Recht der freien Meinungsäußerung verlassen, wenn ebenjene Kommentare grob verletzend und im angesprochenen Fall auch drohenden Charakters seien.
Inwieweit dieses Urteil sich auf die deutsche Rechtssprechung auswirken wird, ist momentan noch unklar.

Mein Kommentar

Als Site-Betreiber sollte man generell eine Netikette aufstellen und darauf achten, was so alles kommentiert wird. 
Und: Viel Spaß bei YouTube-Kommentaren!

Freitag, 11. Oktober 2013

Facebook GraphSearch: Privatsphäre für Profile? - Gestrichen!

Facebook - das blaue Wunder?
(c)Simon/pixabay.com
Facebook hat mit einem Update die Privatsphäre-Einstellungen geändert. Über GraphSearch kann nun jeder gesucht und auch gefunden werden. Bislang war es für Nutzer noch möglich, sich selbst von solchen Suchergebnissen auszunehmen, indem man sein Profil auf "Privat" gestellt hat.
Doch Facebook - ein Unternehmen, das immer wieder wegen fehlender Privatsphäre oder mangelnden Datenschutzes in den Schlagzeilen steht - hat diese Möglichkeit nun entfernt.
Das hat zu einem mittleren Aufschrei in der Netzgemeinde geführt und an die Adresse von Facebook gingen wieder viele Beschuldigungen, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte konsequent zu ignorieren.

Mein Kommentar:

Obwohl mein Profil und alle meine Seiten öffentlich sind, bin ich erzürnt über diesen Schritt. Bereits der Möglichkeit einer Privatsphäre beraubt zu sein, stößt uns allen erstmal sauer auf. Und wozu das alles? Damit Facebook seine eigene Alternativsuchmaschine namens GraphSearch weiter ausbauen kann. Denn bei Google kann man die eigenen Profildaten nämlich weiterhin ausblenden. 
Mir gefällt nicht, was sich hier entwickeln könnte.

Facebook selbst begründet in seiner Erklärung zur Entfernung des Features das Ganze lediglich damit, dass es nicht mehr so "nützlich sei wie früher" und es inzwischen bessere Datenschutzmöglichkeiten gebe. Die Erklärungsstruktur finde ich ein bisschen dünn.

Siehe auch: t3n.de / allfacebook.de


Freitag, 4. Oktober 2013

Quit Girl Viral: Eine Kündigung per Dance-Video und die Reaktion der Chefs

Inzwischen ist das Video, in dem Marina Shifrin ihren Job per Tanzeinalge kündigt, fast 10 Millionen mal bei YouTube angeklickt worden. Die Mitarbeiterin eines Nachrichtenvideos produzierenden Unternehmens hat hier vor 6 Tagen offiziell mit einer Dance-Einlage zur Kanye Wests "Gone" gekündigt:
Für ihren bisherigen Job sehr kreativ - und gleichzeitig durch die virale Wirkung auch eine gute Referenz an mögliche künftige Arbeitgeber. 

Das Original.

Nun hat die Firma reagiert - und das auf ähnliche Weise. Sie wünschen Marina alles Gute, stellen einige ihrer Kommentare richtig und vermerken ganz zum Schluss, dass sie jetzt einstellen und wohin man Bewerbungen schicken könne.

Die Antwort.

Mein Kommentar:

Auf Feuer wurde mit Feuer geantwortet. Beide Videos haben einen gewissen Charme. Marinas Kündigung spricht ihr aus der Seele - und ihr altes Unternehmen nutzt die Gunst der Stunde und reagiert mit dem gleichen Zwinkern. 
Hoffen wir, dass hinter den Kulissen auch alles so zivilisiert ablief.

Donnerstag, 19. September 2013

Merkelraute und die Netzgemeinde im Wahlkampf

Ineternet und Politik schließen einander entweder vollständig aus oder ergänzen bzw. streiten sich. Momentan kursieren bei Facebook und Tumblr (siehe hier) zu einem CDU-Plakat alle möglichen Parodien:

Joker aus dem Film "The Dark Knight".

Helge Schneider.

Hannibal Lector aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer".


Das bekannte Merkeldreieck (die Handhaltung) ist auf einem Poster gut zu erkennen und dient allerlei bekannten Helden und Schurken aus Film, Fernsehen und dem realen Leben Grundlage für Schabernack. Peer Steinbrück von der SPD sollte sich vielleicht Gedanken machen, warum er nicht so eine PR erhält.

Dienstag, 10. September 2013

Video: Was ist eigentlich PR?

Wo ist der Unterschied zwischen Reklame, Werbung und Public Relations? Dieses nett gemachte Video gibt die Erklärung:



Und wer sich für das verwendete Zitat interessiert: Es stammt von dem Unternehmer und Bankier Heinrich Alwin Münchmeyer (1908 - 1990). Hier fndet ihr es in voller Länge: 

"Wenn ein Mann einer Frau sagt, wie toll er ist, dann ist das Reklame. Wenn ein Mann einer Frau sagt, wie toll sie ist, dann ist das Werbung. Wenn eine Frau sich für einen Mann entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, wie toll er ist, dann ist das PR."

Donnerstag, 5. September 2013

Das neue Leistungsschutzrecht in Deutschland - und was das bedeutet

Das Reichstagsgebäude bei Nacht.
(c)commons.wikimedia.org
Viel Gutes konnte hieraus nicht entstehen, doch jetzt ist es verabschiedet: Das umständlich fomulierte Gesetz über das Leistungsschutzrecht für Presseverleger (siehe hier). 
Seit dem 1. August 2013 in Kraft bedeutet es einen tiefen Einschnitt in die freie Berichterstattung. Im Vorfeld hatten Unternehmen wie Google eigene Kampagnen gestartet, um die Verabschiedung des Gesetzes zu verhindern. Doch das grandiose Scheitern solcher Vorhaben trotz großer Rückhalte in der Netzgemeinde ist nicht einmal das Schlimmste. 

Dieses neue Gesetz ist derart löchrig und unschlüssig formuliert, dass die Bundesregierung selbst die ersten Klagen und Gerichtsverhandlungen abwartet, die Klarheiten bringen sollen, was denn nun eigentlich noch erlaubt ist.

Im Kern besagt das neue Leistungsschutzrecht konkret, dass man beispielsweise aus dem Buch eines Autors so viel zitieren darf, wie man will, so lange man angibt, woher die Quelle stammt. Das gilt für den Printbereich und betrifft sowohl Zeitungen als auch Nachrichtenportale. 
Im Internet verhält es sich grundlegend anders! Dort dürfte man aus ebenjener Quelle nicht zitieren - selbst wenn es derselbe Text, den man woanders gemeinfrei finden würde. Die Zeitung dürfte dem Betreffenden dann eine Rechnung schreiben - oder ihn rundherum verklagen wegen Diebstahl geistigen Eigentums.

Google war einer der großen Gegner dieses Gesetzes, doch seine Petition half nichts. Das Unternehmen schrieb kurz vor Inkraftreten deswegen die großen deutschen Verlagshäuser an und teilte mit, dass man gemäß des Gesetzes alle Nachrichtenstreams entfernen werde, falls man nicht eine kostenlose freiwillige Nuzung durch Google erlaube. Die Unternehmen willigten sämlichst ein.
Somit müssen viele kleine News-Aggregatoren dicht machen und der Platzhirsch Google hat seine Marktposition sogar noch stärken können. Das war nicht im Sinne der Erfinder.

Was meint ihr zu dieser neuen Rechtssituation, wie sie von der aktuellen Bundesregierung verabschiedet wurde?

Freitag, 30. August 2013

Whistleblower-Preis: Edward Snowden ausgezeichnet

Seit 1999 vergeben alle zwei Jahre die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und die International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA) zusammen mit Transparency International den Whistleblower-Preis.
In diesem Jahr wurde Edward Snowden für seine Veröffentlichung bezüglich der Überwachungs- und Spionage-Affäre um den US-Geheimdienst NSA und die Spähprogramme PRISM und Tempora ausgezeichnet.

In der Tagesschau der ARD wurde hierzu der Cheforganisator des Preises interviewt. Sehr aufschlussreich:

Sonntag, 18. August 2013

NSA und der PRISM-Skandal: Nö, ist nicht bedrohlich (Parodie-Video)

Gerade entdeckte ich dieses Video des Comedy-Künstlers Ralph Ruthe, welches sich PRISM und Tempora widmet. Mit einem Augenzwinkern nimmt es die aktuelle Debatte gekonnt auf die Schippe.



Schaut euch doch auch ein paar andere von Ruthes Videos an. Die sind wirklich gut gemacht! Und nein, ich bekomme keine Prämie dafür. ;)

Donnerstag, 15. August 2013

Deutsche Statistik: XING auf der Überholspur

Statista, das bekannte Statistikportal, hat mal wieder interessante Zahlen veröffentlicht: Demnach ist das deutsche Businessnetzwerk XING im Juli 2013 auf Platz Eins der meistgenutzten deutschen Netzwerke aufgestiegen. Der Traffic (also die einzelnen Seitenzugriffe) stieg von 25 Millionen im Juli 2013 auf 28,4 Milionen.
Das ist für ein deutsches Netzwerk kein allzu schlechtes Ergebnis, wähnt man sich nach dem Tod von studiVZ und Co. ja bereits seit Monaten nur noch von US-amerikanischen Unternehmen umzingelt.

XING erstmals stärkstes deutsches Netzwerke nach Traffic der deutschen sozialen Netzwerke. (c)statista.de


Damit lässt XING erstmals wer-kennt-wen hinter sich, das bis dato dominierte. Das bedeutet für den normalen User lediglich, dass die Aktien des TecDax-Unternehmens vermutlich leicht steigen.
In der Realität steht noch der große Kampf aus: XING vs. LinkedIn. International ist LinkedIn auf dem Vormarsch. In Deutschland hingegen dominiert noch XING. Beide Netzwerke haben dieselbe Zielgruppe und XING ist in Dutzenden Sprachen auch international verfügbar. Hier dürften sich noch interessante Konkurrenz- und Grabenkämpfe ergeben.

Sonntag, 30. Juni 2013

Nachruf: Google Reader (*01.10.2005, †01.07.2013)

Immerhin fast acht Jahre wurde Googles Reader alt. Für Software ist das eine stolze Zahl. Doch in dieser Nacht ist es soweit: Die Server werden abgestellt und die Hyperlinks gekappt. Google Reader existiert nicht mehr.

Eine kurze Schweigeminute für diesen Dienst, der den Aufstieg des Internets zur Allgegenwärtigkeit begleitet und viele Menschen geprägt hat.


Demnächst möchte ich euch mein erstes Feedback zum geistigen Nacholger, Feedly, vorstellen. Interesse?

Dienstag, 19. März 2013

Wie bekämpfst du deine YouTube-Dämonen?

Zum Thema Trolling bei YouTube haben unter anderem Whil Wheaton und Felicia Day (zwei sehr bekannte Internet-Promis) ein paar sehr weise Worte zu verlieren.


Das trifft meine Ansicht: Lasst es nicht zu sehr an euch rangehen. Und vor allem: bleibt kreativ. Nur wenn ihr etwas erschafft, kann man euch dafür kritisieren!

Mittwoch, 20. Februar 2013

"Harlem Shake": ab wann tut's weh?

In den letzten Tagen hat das Phänomen immer größere Ausmaße angenommen: Harlem Shake. Laut Wikipedia und SPIEGEL ONLINE ist das Lied des amerikanischen DJs und Musikproduzenten Harry Rodrigues seit Februar 2013 extrem populär geworden.
Der Internetkomiker "Filthy Frank" hatte im Februar 2013 ein Video von sich hochgeladen, in dem ein Teil des Liedes zu hören ist. Über YouTube wurde das Ganze dann zum Phänomen, "bei dem sich Menschen zum Teil Flashmob-artig in zuckenden Bewegungen bewegen und die Videos daraufhin ins Internet stellen. Das Video fand bereits zahlreiche Nachahmer." (Wikipedia).


Hier mehrere Beispiele.

Meine Meinung: Irgendwie irre. Als Werbegag für das ein oder andere Unternehmen kann ich mir den Harlem Shake zwar vorstellen, aber im Großen und Ganzen hoffe ich irgendwie, dass er bald wieder in der Versenkung verschwindet. Ich bin selbst aber kein großer Tanzfreund, also weiß ich nicht, was andere hiervon halten. Es ist witzig anzusehen und die Maskierungen sind vielleicht auch eine gute Idee. Wer will denn schon den eigenen Chef beim Harlem Shake abrocken sehen?

Montag, 11. Februar 2013

Zum Rosenmontag: Videodoku über kostümierte Superhelden

Für die armen Leute, die heute in den Karnevalshochburgen ausharren müssen, könnte die Dokumentation "Comic Book Superheroes Unmasked" vom amerikanischen History Channel sehr interessant sein. Es passt zugegebenermaßen nicht unbedingt zum Rosenmontag, aber so könnt ihr euch zu einem Aspekt der heutigen Festlichkeiten passend informieren. ;)