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Dienstag, 31. März 2015

Botwall errichten: So begegnet man Spambots

Gleichzeitig stattfindende Cyberangriffe weltweit.
UPDATE:

Zwischenzeitlich hat sich Bastian Karweg von Echobot unter diesem Beitrag gemeldet und eine Überprüfung versprochen.
Ich befürworte es, wenn betroffene Unternehmen auf solche Beiträge reagieren. Inzwischen sind die Zugriffe auf meinen Blog auch wieder auf erwartbare Werte zurückgegangen.

ORIGINALMELDUNG:

Seit einigen Tagen erklimmt mein Besucherzähler sensationelle Höhen - doch leider registriert der Counter einen Spambotmissbrauch. In diesem Fall ist die Quelle Echobot.de - ein kleines Karlsruher Unternehmen, über das kontrovers diskutiert wird. Einerseits wird ihm unterstellt, sich bei großen Verlagshäusern billig derer Artikel zu bedienen; andererseits gibt es auch eifrige Verteidiger des Dienstes.
Was auch immer zutrifft, ich werde jedenfalls via http://admintool.echobot.de/audit-sites/ seit einigen Tagen mit unnatürlichen Zugriffen überzogen. Bei meiner Recherche bin ich auf ein paar gute Praktiken gestoßen, sich gegen solche Angriffe zu wehren.

Codeschnipsel in die .htaccess-Datei einfügen

Der einfachste Trick ist, den Zugriff auf meine Website zu sperren. Den folgenden Codeschnipsel muss man einfach nur in die eigene htaccess-Datei im Server packen - am besten ganz oben und mit Leerzeilen vom restlichen Code getrennt.
    order allow,deny
    deny from ".echobot.de"
    allow from all

Zum Testen kann man die eigene IP-Adresse ermitteln und bei deny from einfügen, danach dann wieder entfernen.
Weitere Links:

Montag, 9. Juni 2014

Code.org - Bill Gates, Mark Zuckerberg und will.i.am wollen dich coden sehen

Bekannte Unternehmen und Persönlichkeiten der Computer-Branche wollen Kindern beibringen, zu programmieren. In Schulen wird zu selten Programmiersprache und Quellcode gelehrt. Das will code.org ändern:



Unterstützer der Aktion sind unter anderem Bill Gates (Gründer von Microsoft), Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Jack Dorsey (Gründer von Twitter), Chris Bosh (NBA-Basketballstar), Ashton Kutcher (Schauspieler), Bill Clinton (ehem. US-Präsident), Al Gore (ehem. Vizepräsident),  sowie die CEOs und leitenden Angestellten von Unternehmen wie Valve, Dropbox, Microsoft, Amazon, Google oder Hewlett-Packard.

Meine Unterstützung findet die Aktion auch. Texte waren immer wichtig und werden es sein. Wir leben in einer computerisierten Gesellschaft und wir sind darauf angewiesen, das Innenleben eines Computers und seine Software zu verstehen. Es ist in unserer Zeit genauso wichtig, eine Programmiersprache zu beherrschen wie eine normale Fremdsprache zu lernen!

Aus diesem Grund gebe ich auch Seminare, denn ich will Leuten beibringen, wie sie einen Computer und seine Programme verwenden.

Montag, 21. April 2014

Facebook: Organische Reichweite eurer Posts um 50% gesunken!

Facebook verdient mit Werbung Geld und dem Halten der Nutzer auf der Plattform. Doch EdgeRankChecker.com hat nun interessante Zahlen veröffentlich, nach denen die organische Reichweite von Posts in den letzten Jahren um etwa 50% gesunken ist!

Organische Reichweite pro Fan. (c) edgerankchecker.com
Mein Kommentar

Wir sollen zahlen. Die normale Reichweite für Unternehmen verrignert sich, d.h. es werden von den ohnehin nur wenigen Fans momentan nur noch knapp 6 Prozent erreicht. Wie können wir das ausgleichen? Werbeanzeigen! 

Facebook lotst uns damit auf den Weg, den es braucht. Das Unternehmen verdient mit Anzeigen sein Geld und kann im Netzwerk machen, was es will. Das ist der Deal, den wir eingegangen sind, um dafür die Facebook-Dienste kostenlos nutzen zu dürfen.

Wirklich gefallen tut es mir allerdings nicht.

Montag, 7. April 2014

Während Nacht und Nebel: Facebook hat neues Design - und ein Impressum?

Das neue Facebook-Design.
Die Debatte ist so alt wie der Mensch: Ist eine Änderung etwas Gutes oder Schlechtes? Facebook jedenfalls will etwas Gutes daraus machen. Das komplette Seitendesign wurde geändert - zusammen mit neuen Werbevideos und einer Überarbeitung des Anzeigen-Systems. 

Neues Design in kleinen Schritten

Zunächst nur für die privaten Nutzer sind die neuen Designs zugänglich. Seitenbetreiber können sich aber in eine Warteliste eintragen und werden zeitnah informiert. Im Netz kursieren aber bereits Bilder von neu designten Fanseiten, die vor allem zeigen: Die Tabs verlieren an Bedeutung. 

Facebook will also weg vom alten Aufbau, der 2012 erst flächendeckend eingesetzt wurde. Mir persönlich sagt das zu, denn Tabs sind unnötiger Arbeitsaufwand und werden kaum angeklickt. So konzentriert sich Facebook wieder auf die Schauwerte. Bilder, Texte, Statusmeldungen sind der Kern. Deswegen betreiben wir Facebookseiten ja eigentlich: um unsere Nutzer darüber zu informieren, was los ist. 

Rechtliche Änderungen durch das neue Design?
Das neue Impressum bei Facebook.

Es gibt noch Zeichen und Wunder und Facebook hat nun ein Impressum für deutsche Nutzer. Kaum möchte man es glauben, doch es ergeben sich natürlich auch einige Anpassungen im deutschen Rechtsraum.
Es ist noch nicht klar, ob deutsche Gerichte das Impressum akzeptieren werden. Und die üblichen Stichworte wie  Datenschutz müssen auch beachtet werden. Was sich genau mit dem neuen Seitendesign bei Facebook für die rechtlichen Angaben ändert, verrate ich in einem baldigen Artikel.


Bleibt also gespannt, was sich das Unternehmen aus Palo Alto hier mal wieder hat einfallen lassen. Meines Erachtens nach ist es zumindest nichts Schlechtes.

Mittwoch, 5. März 2014

Video: Coca-Cola präsentiert den Social Media Guard

Gute Social-Media-Strategien beinhalten immer wieder witzige Momente. Im Moment erlaubt sich dies The Coca-Cola Company mit ihrer neuen "Erfindung": dem Social Media Guard. Im Grunde eine gewaltige Halskrause soll sie es uns ermöglichen, uns wieder aufeinander zu konzentrieren. Das dazugehörige Video wurde am 19. Februar bei YouTube hochgeladen und zeigt sehr witzig aufbereitet Menschen, wie sie wieder miteinander agieren können.
Das "Soziale" der sozialen Medien soll wieder auf Menschen gerichtet sein.

Hier das Video:


Ich vermute, Coca-Cola könnte hieraus eine eigene Reihe machen, zudem sie hierfür extra einen eigenen YouTube-Kanal erstellt haben und es nicht über den normalen Coca-Cola-Kanal laufen lassen.

Was haltet ihr von dieser witzigen Idee?

Freitag, 11. Oktober 2013

Facebook GraphSearch: Privatsphäre für Profile? - Gestrichen!

Facebook - das blaue Wunder?
(c)Simon/pixabay.com
Facebook hat mit einem Update die Privatsphäre-Einstellungen geändert. Über GraphSearch kann nun jeder gesucht und auch gefunden werden. Bislang war es für Nutzer noch möglich, sich selbst von solchen Suchergebnissen auszunehmen, indem man sein Profil auf "Privat" gestellt hat.
Doch Facebook - ein Unternehmen, das immer wieder wegen fehlender Privatsphäre oder mangelnden Datenschutzes in den Schlagzeilen steht - hat diese Möglichkeit nun entfernt.
Das hat zu einem mittleren Aufschrei in der Netzgemeinde geführt und an die Adresse von Facebook gingen wieder viele Beschuldigungen, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte konsequent zu ignorieren.

Mein Kommentar:

Obwohl mein Profil und alle meine Seiten öffentlich sind, bin ich erzürnt über diesen Schritt. Bereits der Möglichkeit einer Privatsphäre beraubt zu sein, stößt uns allen erstmal sauer auf. Und wozu das alles? Damit Facebook seine eigene Alternativsuchmaschine namens GraphSearch weiter ausbauen kann. Denn bei Google kann man die eigenen Profildaten nämlich weiterhin ausblenden. 
Mir gefällt nicht, was sich hier entwickeln könnte.

Facebook selbst begründet in seiner Erklärung zur Entfernung des Features das Ganze lediglich damit, dass es nicht mehr so "nützlich sei wie früher" und es inzwischen bessere Datenschutzmöglichkeiten gebe. Die Erklärungsstruktur finde ich ein bisschen dünn.

Siehe auch: t3n.de / allfacebook.de


Freitag, 4. Oktober 2013

Quit Girl Viral: Eine Kündigung per Dance-Video und die Reaktion der Chefs

Inzwischen ist das Video, in dem Marina Shifrin ihren Job per Tanzeinalge kündigt, fast 10 Millionen mal bei YouTube angeklickt worden. Die Mitarbeiterin eines Nachrichtenvideos produzierenden Unternehmens hat hier vor 6 Tagen offiziell mit einer Dance-Einlage zur Kanye Wests "Gone" gekündigt:
Für ihren bisherigen Job sehr kreativ - und gleichzeitig durch die virale Wirkung auch eine gute Referenz an mögliche künftige Arbeitgeber. 

Das Original.

Nun hat die Firma reagiert - und das auf ähnliche Weise. Sie wünschen Marina alles Gute, stellen einige ihrer Kommentare richtig und vermerken ganz zum Schluss, dass sie jetzt einstellen und wohin man Bewerbungen schicken könne.

Die Antwort.

Mein Kommentar:

Auf Feuer wurde mit Feuer geantwortet. Beide Videos haben einen gewissen Charme. Marinas Kündigung spricht ihr aus der Seele - und ihr altes Unternehmen nutzt die Gunst der Stunde und reagiert mit dem gleichen Zwinkern. 
Hoffen wir, dass hinter den Kulissen auch alles so zivilisiert ablief.

Sonntag, 29. September 2013

1+ Milliarden Nutzer: Facebook und Google+

Zurzeit kursiert eine Infografik, die die absoluten Nutzerzahlen diverser sozialer Netzwerke aufzeigt, neben dem Marktführer Facebook wären das Tumblr, Instagram, Twitter, Pinterest und auch Google+, welches mit über 1 Milliarde Nutzer überrascht:

Social Media User Stats: Number of Registered Users as of Sept. 2013 (c)

Doch die Statistik ist nur im ersten Moment beeindruckend. Denn hier werden keine aktiven Nutzerzahlen angegeben, sondern Nutzer insgesamt. Jeder mit einem registrierten Account - Tausende und Millionen von Karteileichen inklusive. Wo Facebook mit über 1 Milliarde aktiver Nutzer (mindestens 1x monatlich) sehr nah an den totalen Nutzern ist, weist gerade Google+ hier eine ziemliche Spanne auf. Mit über 1 Milliarde registrierte Nutzer schwankt die Zahl aktiver Nutzer je nach Statistik zwischen knapp unter 200 und 400 Millionen.
Dazu kommt noch, dass man automatisch ein Profil bei Google+ bekommt sobald man irgendeinen Googledienst nutzt. Google Drive, Gmail, YouTube, den Kalender, Google Play und so weiter.

Die Moral: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. 

Siehe auch: Futurebiz.de

Freitag, 27. September 2013

#BoycottBarilla: Barilla will keine Werbung mit Homosexuellen und löst Shitstorm aus

Nudeln werden auch von Barilla gemacht.
(c)andrusdevelopment/flickr.com
Da haben wir ihn wieder: den berühmten Shitstorm. Diesmal hat es die Nudelfirma Barilla erwischt, die durch einen unglücklich formuliertes Gespräch in die Schlagzeilen kam. Guido Barilla - Chef des Familienunternehmens mit einem Jahresumsatz von fast 4 Milliarden Euro - soll in einem Interview im italienischen Radio gesagt haben, dass er keine Nudelwerbung mit Homosexuellen wünsche. Er wird damit zitiert, dass das Unternehmen Barilla eine etwas andere Kultur habe und heilige Familie unterstütze und das als zentralen Werte des Unternehmens ansehe.

Das hat natürlich beißende Reaktionen der Netzgemeinde hervorgerufen: Bei Twitter ist das Hashtag #BoycottBarilla zurzeit in aller Munde - parallel läuft unter #nudelnmitketchup auch eine Kampagne, um auf die prkäre Finanzsituation vieler Studenten hinzuweisen. (Zufall? Vielleicht nicht.)
Doch auch bei Facebook steht der Ticker nicht still und die Seiten von Barilla müssen einigen Spott und Hohn ertragen. Die Facebookseite von Barilla Deutschland bildet da keine Ausnahme: Das Mittelalter sei vorbei, heißt es in den Kommentaren oder schlicht: Ich kaufe keine Barilla-Produkte mehr.

Auch die offizielle Entschuldigung von Barilla hat nichts wirklich ändern können. In einiger Länge äußert sich laut Unternehmen Guido Barilla persönlich in diesem Facebookbeitrag:  "Bei allen Menschen, die ich mit meinen Worten verletzt habe, einschließlich der vielen Tausend Angestellten und Partner, die für und mit Barilla überall auf der Welt zusammenarbeiten, möchte ich mich für meine unsensiblen Äußerungen in aller Form entschuldigen. Mir ist bewusst, dass ich Menschen damit verletzt habe, und sie stellen nicht meine wirklichen Ansichten dar. [...]"

Nachdem wir es Anfang des Jahres bei Amazon hatten, im letzten Jahr bei McDonald's und ING DiBa sogar Mitt Romney nicht verschont bliebt, erwischt es nun den italienischen Nudelgiganten. In dieser technologischen Gesellschaft kann jedes Wort zum Eklat führen, weil alles aufgezeichnet wird. 
Deshalb kann es nicht schaden, wenn Sie sich an einen Profi wenden, um ein bisschen PR-Hilfe zu bekommen. Meine digitale Tür steht Ihnen jederzeit offen ...

Dienstag, 24. September 2013

Crowdfunding für "Mailbox Germany" bei Visionbakery.com

Zurzeit werkelt mein Klient Vireo.de an einer neuen Unternehmensidee, die ich euch heute kurz vorstellen möchte:

mailboy germany
Hermann Hetzer ist nicht nur Chef von Vireo, sondern Gründer aus Leidenschaft. Deswegen verwundert es nicht, dass er sich mal wieder was ausgedacht hat.
Das neue geistige Kind heißt Mailbox Germany und bedeutet, dass man sich nun um eure internationalen Pakete kümmert. Wie gewohnt natürlich ökologisch, nachhaltig und CO2-neutral verschickt! Ihr bestellt in Deutschland, aber wohnt dort nicht? Dafür haben wir Mailbox Germany gegründet, um diese Lücke zu schließen.

Mehr erfahrt ihr hier:

Der unzustellbare Schuh. Das wird's dann nicht mehr geben. Unterstützt Mailbox Germany bei Visionbakery.com und bekommt je nach Höhe eures Bakings ein Fairness- oder Umweltpaket bis hin zum großen Dankeschön: einer Führung durch unsere Firma, Gesprächen mit allen Mitarbeitern sowie Tipps und Tricks, die uns seit der Gründung begleitet haben.
Außerdem legen wir 2.500 Sendungen von Vireo oder Mailbox Germany deine Werbematerialien bei. So erreichst du eine große Anzahl von Kunden. Weltweit.
Unterstützt Mailbox Germany und klickt hier. Wir sehen uns im nächsten Fenster.

UPDATE:

Das Crowdfunding bei Visionbakery wurde zwar eingestellt, aber ihr könnt weiter unterstützen. Demnächst geht es auf einer anderen Plattform erneut los. Ich informiere euch rechtzeitig! :)

Montag, 16. September 2013

Facebook: Erstmals offizielle Nutzerdaten für Deutschland

Wie allfacebook.de meldet, hat sich Facebook Deutschland zum ersten Mal offiziell mit Nutzerzahlen für Deutschland gemeldet, die hier in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst sind:

Reichweite auf Facebook für den deutschen Raum
Besonders die eingebauten Vergleiche sind sehr schön gemacht. Mehr als 25 Millionen Menschen in Deutschland besuchen Facebook mindestens einmal im Monat - das ist mehr als die Hälfte aller deutschen Internetnutzer. Von den Smartphonenutzern besuchen monatlich über 19 Millionen Facebook - was 65 Prozent der deutschen Smatphonenutzer bedeutet.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Facebook: 10 Tipps, wie man als Unternehmen garantiert untergeht

Allfacebook.de hat eine zum Schmunzeln anregende Liste zusammengestellt, wie Ihr als Unternehmen auf gar keinem Fall bei Facebook machen solltet:
  1. Die Fanpage soll von eurem Praktikanten betreut werden
  2. Ihr glaubt, dass ihr das mit den Katzenbildern schon richtig verstanden habt
  3. Ihr sucht den schnellen Erfolg ohne Budget
  4. Ihr wollt euch für einen guten Start einfach mal 1.000 Fans kaufen
  5. Euer Chef will sich jeden Post vorher ausgedruckt vorlegen lassen
  6. Ihr seid nur bei Facebook, weil es alle sind
  7. Ihr wollt nur eure Pressemitteilungen auf moderne Art verschicken
  8. Ihr denkt bei Chronik sofort an Narnia
  9. Ihr habt außer Gewinnspiele und Cat-Content keine Ideen
  10. Ihr haltet Facebook für ein digitales Poesiealbum
Was haltet Ihr von diesen Anti-Tipps? Betreibt ihr selbst sogar eine Fanseite und habt mal Ähnliches versucht - wider Erwarten aber mit Erfolg? Schreibt mir eure Facebook-Erlebnisse doch in die Kommentare!

Dienstag, 18. Juni 2013

Kostenlos arbeiten: Was Unternehmen vom Hochwasser lernen können

Die Mitteldeutsche Zeitung hat einen interessanten Artikel online gestellt, in dem erklärt wird, wieso freiwillige Helfer so engagiert sind und während der Hochwasserkatastrophe im Juni ganze Städte auf den Beinen waren, um zu helfen. Im Artikel geht man auch kurz darauf ein, was Unternehmen und Unternehmer daraus lernen können. 

Ich habe euch das mal in 4 kurzen Tipps mit meinen eigenen Worten und Gedanken zusammengefasst:

  1. Würdige deine Mitarbeiter. Nichts ist wichtiger als zu erkennen, dass deine Mitarbeiter auch nur Menschen sind. Mit Träumen, Ängsten, Hochs und Tiefs. Behandle sie entsprechend.
  2. Belohne sofort.  Der Gehaltscheck zum Monatsende ist häufig zu abstrakt. Bei Untersuchungen mit Kindern stellte sich heraus: Kinder essen lieber einen Keks sofort als zu warten, aber dann zwei Kekse zu bekommen. Wir wollen sofort belohnt werden, wenn wir etwas Gutes gemacht haben! Wir fühlen uns besser, wenn wir lobende Worte bekommen oder eine Kleinigkeit. Ein gratis Bonbon auf dem Tisch des Chefs für jede bearbeitete Akte oder zum Feierabend eine Flasche Bier kann teilweise Wunder wirken. Schaffe deinen Mitarbeitern Anreize, zu arbeiten. 
  3. Sei verständnisvoll. Siehe erster Punkt. Dein Mitarbeiter ist auch nur ein Mensch. Er ist auch mal krank, seine Großeltern sterben oder er wurde vom Partner verlassen. Verständnis hilft, dass der Kollege sich auf seine Arbeit konzentrieren kann, denn er fühlt sich dann in seiner "sicheren" Umgebung.
  4. Lass deine Mitarbeiter ... nun, mitarbeiten! Höre auf deine Mitarbeiter. Häufig genug haben sie gute Ideen. Flache Hierarchien helfen, dass jeder sich als Teil des Teams fühlt. Beim Hochwasserkampf gab es kaum ernannte Chefs. Aber eine Hierarchiestruktur hat sich automatisch gebildet, weil es genügend Leute gab, die an der Aufgabe wuchsen.
Das sind allgemeine Tipps. Aber häufig genug sind es die allgemeinen Empfehlungen, die man zu leicht vergisst, aber eigentlich beherzigen sollte.

Sonntag, 16. Juni 2013

Viral: Sony erklärt, wie man auf der PlayStation 4 Spiele teilt (Video)

In der modernen Marketingwelt zählt Schnelligkeit, Kreativität und Humor. Auf der aktuell stattfindenden Fachmesse E3 in den Vereinigten Staaten haben zwei Spiele-Giganten ihre neuen Konsolen vorgestellt.

Microsoft heimste sich mit der Xbox One (Nachfolger der Xbox 360) allerdings ziemlich viel Kritik und Häme ein. Die neue Microsoft-Spielkonsole schränkt die Freiheiten der Spieler stark ein, erlaubt nur Weniges und verbietet viel. Ein großer Kritikpunkt ist etwa, dass man gekaufte Spiele für die kritisch "Xbone" genannte Konsole nicht an Freunde verleihen kann. Automatische Codes und Schlüssel verhindern das.

In einer witzigen Reaktion hat nun Branchenkonkurrent Sony (der seine PlayStation 4 auf der Messe präsentierte) in einem Video reagiert:



Microsoft ist unnötig kompliziert. Das ist dieQuintessenz. Und geben wir es zu: Sony hat hier die Sympathien der Spieler gewonnen.

Freitag, 17. Mai 2013

Yahoo will Tumblr kaufen!

Marissa Mayer (c)commons.wikimedia
Marissa Mayer sagt vielen innerhalb der Netzkultur etwas. Die schöne Frau war viele Jahre nicht nur das öffentliche Gesicht von Google, sondern auch dessen Vizepräsidentin. Seit 2012 ist die zur Chefin des einstigen Giganten Yahoo aufgestiegen und krempelt dort seit einiger Zeit alles um.

Jetzt gerade geistert die Meldung durch den Äther, dass Yahoo seinen Blick auf das Start-Up Tumblr (Eigenschreibweise "tumblr.") geworfen hat. Hiermit will sich Yahoo eine jüngere Zielgruppe sichern, die es nach eigenen Angaben selbst nicht mehr besitzt. 

Doch was ist Tumblr? Das soziale Netzwerk ist ein Microbloggingdienst (wie Twitter), baut vor allem auf Bildern und Animationen auf (wie Pinterest) und hat eine rege Beteiligung an Diskussionen und Output (wie Facebook). Somit stellt es eine Kombination dreier bekannter Netzwerke dar. Schonmal nicht schlecht.
Einzigartig macht Tumblr momentan, dass sich jeder Nutzer ein eigenes Theme für seine Seite aussuchen kann, wie am Beispiel meines Tumblr-Blogs ersichtlich. Diese Ähnlichkeit zum alten MySpace half besagtem Netzwerk zu seiner Zeit zwar nicht, aber der Vorteil Tumblrs ist, dass man einen Tumblr-Blog abonnieren kann und die Beiträge dieses Nutzers dann einheitlich im Dashboard der eigenen Seite angezeigt bekommt.

tumblr. - bringt alles durcheinander


Tumblr bietet also einiges Potenzial, das Yahoo nutzen kann. Marissa Mayer wäre auch nicht die Frau, die sie ist, würde sie keine Potenziale erkennen. Eine Übernahme des Microbloggingdienstes durch Yahoo (wie seinerzeit YouTube durch Google oder Instagram durch Facebook) scheint also auch nur eine Frage der Zeit.
Damit hätte Tumblr vielleicht auch sein Finanzierungsproblem gelöst, denn seit mehreren Jahren bereits sucht das Start-Up nach einem Plan, das Netzwerk auf betriebswirtschaftliche Füße zu stellen.

Donnerstag, 18. April 2013

Alles für die Aktie: Facebook Home, Graph Search, neue Timeline

Immer den Börsenwert im Auge.
In letzter Zeit hat Facebook einige Änderungen gemacht: Graph Search, Facebook Home als Smartphone-App, eine neue bildlastigere Timeline und vor allem das Geständnis, dass man durch einen Programmierfehler vielen Fanseiten weit weniger Traffic zugestand, als sie eigentlich verdient hätten.
Facebook wird benutzerfreundlicher, vor allem wegen einer Sache: dem Börsengang.

Seit dem teilweise disaströsen Ereignis im letzten Jahr ist Facebook ein börsennotiertes Unternehmen, das vor allem seinen Anlegern Gewinn bringen soll. Deswegen muss Facebook und muss Mark Zuckerberg profitorientiert arbeiten.

Die vielen Änderungen in letzter Zeit nutzen vor allem den kleinen Fanseiten, denn nun können diese weit höhere Zugriffszahlen generieren als früher ohne ihr Werbebudget künstlich zu erhöhen. Natürlich muss man auch einen kompetenten Social-Media-Verantwortlichen haben, der sich um ebenjenen Auftritt kümmert.
Aber Facebook will attraktiver für zahlende Kundschaft werden - dazu gehören die Promoted Pages ebenso wie andere Konzepte, die nach und nach bekannt gegeben werden.

Für Nutzer und Kunden hat das vor allem den Vorteil, dass Facebook mehr bieten will, also der Kunde auch mehr für sein Geld bekommt. Noch nie war es so leicht, über Facebook mit seinen 1+ Milliarden Nutzer zu kommunizieren.
Social-Media-Marketing wird ein immer wichtigeres Instrument. Und Facebook ist hier neben Google der Platzhirsch schlechthin. Facebook wird benutzerfreundlicher - für die Aktie. Das gefällt uns - egal, aus welchen Gründen.

Donnerstag, 14. März 2013

Google: Nach iGoogle geht es auch dem Google Reader an den Kragen!

Immer mehr alte Dienste werden
abgeschaltet. (c)google.com

Manchmal kann ich Google einfach nicht verstehen. Erst im letzten Jahr kündigte man an, die individualisierte Startseite iGoogle zu schließen. Und was erfahre ich heute? Der Google Reader wird noch früher eingestampft - zum 1. Juli 2013. 

Warum? Was soll das? Ich bin ein häufiger und frequenter Nutzer des Angebots und liegt es nicht in Googles Interesse, durch solche Dienste möglichst viele Kunden zu halten? Es gab meines Wissens nach bislang keine Erklärung, warum der Reader schließt; geschweige denn eine Alternative dazu.

Dann bleibt nur die Möglichkeit, die eigenen RSS-Feeds zu exportieren und sich einen neuen Reader zu suchen. Aus meiner Sicht hätte Google gerade diesen Dienst nun nicht beenden müssen. Ich hab den Reader immer gern genutzt und für Google wird jener nun auch kein solch gewaltiger Aufwand gewesen sein.
Wie seht ihr das? Habt ihr Google Reader überhaupt genutzt? Und wie steht ihr zu dem Entschluss Googles, diesen Dienst zu beenden? Toll? Grauenvoll?

Dienstag, 12. März 2013

[Infografik] Wie erfolgreich ist Pinterest?

Wishpond hat eine schöne Grafik herausgebracht, die zeigt, wie sehr Pinterest in letzter Zeit den Markt beherrscht. Zwar nimmt der Kuratierungsdienst auch in Deutschland langsam wichtigere Positionen ein, aber auch bei meiner Pinterest-Seite dominieren die US-amerikanischen und v.a. weiblichen Follower.
Hoffentlich bekommen wir irgendwann auch mal derart schöne Grafiken für deutsche Nutzer:



Dienstag, 5. März 2013

Social Media funktioniert: Tesa-Film braucht mich!

Vor einiger Zeit ist etwas Interessantes passiert und jetzt ist endlich die Zeit, euch davon zu erzählen: Tesa hat an meine Tür geklopft. Tesa, genau. Die mit dem Tesa-Film!

Ich denke, jeder von uns kennt die Marke Tesa!

Anfang Juli 2012 ging bei meiner E-Mail-Adresse info@schrift-architekt.de eine Nachricht von tesa SE ein, in der man nach einem Partner für eine Zusammenarbeit suche. Zunächst hielt ich es nur für einen Hoax, einen schlechten Witz. Im schlimmsten Fall Spam. Tesa war mir ein Begriff, aber was wollten die bitte von mir? Das ominöse Anhängsel SE stellte sich nach einiger Recherche als Kürzel für eine Europa-AG (Societas Europaea) heraus und Tesa als legitim.


Jetzt war der Moment gekommen, um einmal tief durchzuatmen. Die bekannte Tesa-Marke wollte mit mir zusammenarbeiten! Aus Gründen des Geschäftsgeheimnisses möchte ich nicht zu detailliert hierauf eingehen, aber so viel sei veröffentlicht: Es war groß, es war mächtig, es war speziell an mich!
Infolge kam es zu einigen Kontakten, einem netten Austausch untereinander und einem guten gegenseitigen Bild voneinander. Ins Geschäft gekommen sind wir aus anderen Gründen zwar vorerst nicht, aber Tesa möchte bei passender anderer Gelegenheit dennoch gern mit mir arbeiten.

Und nun die Frage: Wie ist Tesa auf mich aufmerksam geworden? Durch Social Media! Warum? Weil Social Media funktioniert!

Etwas detaillierter habe ich mich dann aber schon erkundigt: man ist über eine Suchmaschine auf mich gestoßen. In Kombination mit den sozialen Netzwerken ergab sich für mich eine Spitzenposition bei bestimmten Suchbegriffen.

Somit wäre wieder bewiesen, dass Social Media funktioniert! Weitermachen, Leute! ;)

Montag, 25. Februar 2013

5 Dinge, die Unternehmer von Künstlern lernen können!

"I am an artist. This does not mean I will work for free.
I have bills just like you. Thank you for understanding."
Für mich trifft es in doppelter Hinsicht zu, denn ich bin sowohl Unternehmer als auch Webkünstler im weitesten Sinne.
Deswegen ist das enorm wichtig:

1. Nimm dich selbst nicht zu ernst!

Seriösität ist zwar wichtig, aber hin und wieder darf man auch einen lockeren Spruch auf den Lippen haben oder seine eigene Branche veralbern. Nicht alles im Leben sollte man immer mit todernster Miene kommentieren. Natürlich gilt: Ernsthaftigkeit in den richtigen Situationen (Vertragsverhandlungen, Banktermine etc.), aber genauso auch Spaß in den richtigen Situationen (entspanntes Geschäftsessen etc.)
Humor ist, wenn man auch über sich selbst lachen kann.

2. Sei kreativ bei der Ideenfindung!

Man sollte immer mal wieder seine Taktiken ändern - ein Rollenspiel in der Position des Kunden, Flipboards, elektronische Tafeln oder Barbie-Puppen. Egal, was hilft. Hauptsache, dass es hilft!
Geh einfach mal spazieren und schau dich um. Es gibt so viel Interessantes und Inspirierendes!

3. Visualisiere deine Ziele!

Dein Arbeitsbereich sollte wiederspiegeln, was du erreichen willst: Inspirierende Zitate, Skizzen von Traumprojekten, Fotos von Vorbildern oder auch nur des Traumautos, das man sich als erfolgreicher Unternehmer dann mal kaufen will. Alles kann helfen.
Hilfreich ist eine stete Abwechslung: Immer nur auf dieselben Bilder oder Grafiken zu starren hilft nicht. Und mach dir klare Bilder von deinen Zielen. Du willst ein Hotel eröffnen? Also häng dir als Ziel das Hilton an die Wand!

4. Hab Spaß an deiner Arbeit!

Regelmäßige oder kreative Pausen helfen. Den Zeitplan sollte man anpassen, so dass er am Tag ein paar Stunden erlaubt. Ob man die nun damit verbringt, bei Facebook zu scrollen oder sich neue Techniken beibringt: das ist egal. Man sollte sich dabei aber entspannen können, um dann mit neuer Kraft zurück an die Arbeit zu gehen.
Du solltest morgens keinen Wecker brauchen, um aufzustehen. Du solltest es von selbst wollen.


5. Sei immer offen für Neues!

Tippe nicht immer von derselben Stelle aus. Ändere deinen Arbeitsplatz, arbeite in einem Coworking Space oder in einem Café: Arbeite dort, wo Leben ist und wo deine Kunden sich tummeln. Das hilft der Kreativität und pusht das Hirn!
Das bedeutet auch, dass du neuen Partnerschaften oder Geschäftsbeziehungen immer aufgeschlossen sein solltest. Aus jedem Kontakt kann sich eine wunderbare Partnerschaft ergebem.


(Inspiriert von Medianovak.com)