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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kann ich mit Videospielen und User-Interfaces Werbung machen?

Videospiele gehören mittlerweile zu einem der am schnellsten wachsenden und beliebtesten Marktsektoren. Was als simples Daddeln in den 1980ern begann Spiele begann, hat sich mittlerweile in komplexe Medien verwandelt, die unzählige Menschen zur täglichen Unterhaltung nutzen. Von einfachen Optionen wie Pong bis hin zu Hunderten von Stunden an Kämpfen in 3D-Welten – Spiele entwickeln sich stetig weiter.

Im Sommer hatte dann Pokémon Go gezeigt, dass massentaugliche Videospiele auch auf dem Smartphone angekommen sind. Der Einfluss, den sie auch auf andere Medien und die Kultur haben, wird immer stärker und zeichnet sich in Bereichen wie Film, Musik, Fernsehen und vielem mehr ab.

User-Interface entscheidet über Erfolg von Spielen

Ein essenzieller Teil von Videospielen ist die Schnittstelle. Wie ein Spiel präsentiert wird, kann großen Einfluss darauf haben, wie gut es funktioniert und wie erfolgreich es wird. Bei Spielen wie Pac-Man ist die Schnittstelle simpel; man sieht eine Karte, auf der man spielt, die Anzahl der verbleibenden Leben und die Punktzahl in der Ecke. Es handelt sich um eine äußerst einfache Benutzerschnittstelle, liefert aber alle wichtigen Informationen übersichtlich auf dem Bildschirm, ohne überladen zu wirken.

Da Spiele immer komplexer werden, entwickeln sich auch die Benutzerschnittstellen dementsprechend mit. Ein MMORPG (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel) wie Final Fantasy XIV verschafft dem Nutzer zum Beispiel Zugang zu vielen Informationen, wie Ort, Gesundheit, Mana (magische Rohstoffe), Ausrüstung, nahe gelegene Orte, Verbündete, Feinde, Status von Freunden, Informationen zu Feinden und vieles mehr. Man kann außerdem verschiedene Informationen kurz über Tastenkombinationen einsehen, ohne dass der Bildschirm zu überladen wirkt. Die Funktionen kann man ganz nach den eigenen Wünschen einstellen, je nachdem, ob man viel auf einmal sehen möchte oder den Bildschirm lieber leer halten will. Das Design leidet also nicht unter zu vielen oder zu wenigen Informationen, da die Spieler selbst wählen können.


Selbst der Doku-Spartensender ZDFinfo konzentrierte sich kürzlich auf Computer und PC-Spiele.

Spiel-Schnittstellen zunehmend auch für Werbung genutzt.

Aber auch simple Schnittstellen sind noch heute erhältlich: Super Mario Bros. kam 1985 auf den Markt und zeigt genau wie Pac-Man nur wenige Informationen, jedoch alle, die der Spieler benötigt: den Namen des Charakters, Punkte, Münzen, Zeit und Level. Alles ist am oberen Bildschirmrand zu sehen, verdeckt nichts und nimmt nicht zu viel Platz weg. Die Super Mario Bros.-Spiele sind noch immer erhältlich und haben weiterhin die gleiche Benutzerschnittstelle.
Derartige Schnittstellen werden beispielsweise auch bei modernen Online-Kasinospielen genutzt: Das Royal Vegas Casino bietet eine große Auswahl an Spielen, die alle über vergleichbare Schnittstellen verfügen. Diese sollen das Spiel simpel und übersichtlich machen: Punkte, Geld, Zeit, Karten und alles andere sind so um die Spielautomaten herum angeordnet, dass sie . In vielen Videospielen sind echte Charaktere oder Aspekte des richtigen Lebens integriert, um eine lebensechte und einzigartige Optik zu erschaffen.


Bewertungssysteme sind ein wichtiger Marker in Gaming-Umgebungen geworden – und ermöglichen auch individualisierte Werbung.

Die Nutzung von Benutzerschnittstellen kann aber auch in anderen Bereichen beobachtet werden: Websites zum Beispiel haben immer häufiger ähnliche Benutzerschnittstellen wie Spiele – besonders wenn es Websites zu Spielen sind. Deutlich wird das u.a. bei der Website zum Weltraumsimulations-Hit Star Citizen. Das Spiel hatte sich über Crowdfunding finanziert und dabei alle Rekorde gebrochen. Die Benutzeroberfläche erinnert stark an ein Cockpit. Eine schlecht entworfene Benutzerschnittstelle kann ein Spiel ruinieren.

Gleiches gilt auch für Werbung und Marketing: Man muss beachten, wo man am besten Links, Nachrichten, Bilder und Informationen platziert, um eine Seite nützlich und ansprechend zu gestalten.

Fazit: Zunehmende Verknüpfung zwischen Games und Marketing

Benutzerschnittstellen wie bei Videospielen werden auch in Filmen immer gängiger, hauptsächlich im Science-Fiction-Genre. Hier sieht man häufig Betriebsbildschirme und Schnittstellen an technischen Geräten der Zukunft. Der erste Film der Iron Man-Reihe zeigte eine Benutzerschnittstelle in einem Helm; diese sah Videospielen recht ähnlich. Die Waffen von Iron Man enthalten ein HUD (Head-up-Display), das die Zuschauer verstehen, da sie technische Aspekte aus Videospielen wiedererkennen. Die Benutzerschnittstellen im Film sind also ganz klar denen aus Spielen nachempfunden, wodurch die Handlung besser zu verstehen ist sowie ansprechender und moderner wirkt.

Kunden interagieren gern mit dem, was sie kennen: Das User-Interface bietet hier spannende Möglichkeiten für Werbung und Einbindung in das Marketing – doch Sie sollten auch die Grenzen beachten. Ständige Popup-Werbung nervt schnell und kann je nach System sogar lebensgefährlich werden. Hier nützt es sicherlich mehr bspw. über Chatbots eine aktive Kommunikation mit dem Kunden aufzubauen oder Werbung als empfohlene Suchergebnisse zu präsentieren, wie es bei Google bereits passiert. Nicht umsonst hat Facebook vor einigen Jahren Occulus Rift gekauft, einen großen Hersteller von VR-Spielebrillen.

Videospiele werden also auch weiterhin die Welt auf vielfältige Weise beeinflussen – und ganz sicher auch mit ihren Benutzerschnittstellen.

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Freitag, 30. September 2016

Podcasthinweis: Ralph Ruthe — #Onlinegeister-Quickie (Social-Media-Podcast)

Ralph Ruthe ist Cartoonist, Entertainer, Legende. Und Online-Phänomen. Wir hatten das Vergnügen uns mit Ralph über sein Online-Marketing, bevorzugte Plattformen und Shitstorms zu unterhalten. Herausgekommen sind ein paar gute Erkenntnisse, wichtige Learnings auch für uns, unterhaltsame Minuten und ein Zwist am Ende!

Bei den Onlinegeistern haben wir Netzkultur, Social Media und PR im Fokus. Ralph Ruthe genießt speziell in den sozialen Medien große Popularität. Und wir befragen ihn zu seiner Meinung über Social Media, Online, Snapchat und weitere Themen.

Erinnerung: Bis morgen also den 30. September könnt ihr noch am Gewinnspiel teilnehmen. Und: Wir sind jetzt bei Patreon! Unterstützt uns bei Patreon und staubt tolle Geschenke ab.

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Was wollen wir aber mit Geld? Zurzeit finanzieren wir den Podcast komplett selbst, was wir gern ändern würden. Außerdem möchten wir uns bei unseren vielen Unterstützern bedanken, die uns dabei halfen den Podcast zum Laufen zu bringen.

Hören

Inhalte der Sendung

  • Ab 00:00:00 – Intro, Begrüßung
  • Ab 00:00:30 – Interview mit Ralph Ruthe; Shitstorm, Facebook, Bezahlung bei YouTube, Mehrwert einer Website, Plattformen und Kanäle für Künstler, Crowdfunding, Bühnenshow, Nachwuchs und Vaterfreuden
  • Ab 00:14:30 – Verabschiedung, Outro

Unsere Meinung

Für Künstler ist es immer schwierig Geld zu verdienen. Ralph bedient sich einer Mischung aus Strategien: Über Facebook, YouTube und weitere Kanäle publiziert er Material, um seine Visibility (öffentliche Wahrnehmung) zu erweitern und monetarisiert vor allem über Merchandise-Verkäufe (T-Shirts, Fanartikel) und über Eintrittsgelder zu seiner Bühnenshow.



Hier klicken!

Über YouTube kann er zudem noch Provisionen zur Finanzierung der Videos erreichen. Seine Facebookseite hat über 1 Mio. Fans und bei YouTube haben ihn weit mehr als 500.000 Leute abonniert. Dazu 3.636 Follower auf Google+ (Stand 28.09.2016).

Der Mann hat Reichweite – deswegen auch hin und wieder ein Problem mit Kritik. Witzigerweise war sein größer Shitstorm einer von Katzenfreunden, weil diesen ein Sketch von ihm nicht gefiel. Zu Shitstorms äußert sich Ralph wie folgt:

„Ich find ja immer ein Shitstorm ist a) was man draus macht und b) wie man’s sieht.“, Ralp Ruthe

Ein großes Problem ist hier natürlich der emotionale Umgang mit teils sehr persönlicher Kritik. Dazu sein Rat:

„Und dann klapp ich den Rechner zu und trink meinen Kaffee. […] Genauso wie Lob muss ich mir sowas nicht anziehen.“

Einfach nicht so ernst nehmen. Dabei belassen wir es auch.

Moderatoren & Gäste

An dieser Episode haben in abnehmender Schuhgröße mitgewirkt:

  • Moderation und Musik: Tristan Berlet (Twitter)
  • Co-Moderation und Thema: Christian Allner (Website)

Quellen & Links

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Samstag, 24. September 2016

Yahoo, Tumblr, Flickr – sofort Passwort ändern

Yahoo - einstmals Konzernriese, jetzt Mobilfunktochter. (CC BY SA)

Yahoo – einstmals Konzernriese, jetzt Mobilfunktochter. (CC BY SA)

Mit seiner Übernahme von Yahoo dürfte der Mobilfunkanbieter Verizon wohl gerade nicht glücklich sein, denn wie Yahoo jetzt bekannt gab, haben „state-sponsored hacker“ (Hacker im Regierungsauftrag) die Daten von fast 500 Millionen Konten erbeutet. Das Pikante: Das ist schon 2014 passiert!

Die drei oben erwähnten Dienste gehören alle zu Yahoo. So ändern Sie schnell Ihre Passwörter ab:

Passwort bei Yahoo ändern

  1. Die Seite mail.yahoo.com aufrufen
  2. Das Zahnrädchen-Logo rechts oben suchen, dann auf „Account-Info“ klicken
  3. Ggf. müssen Sie hier nochmal Ihr altes Passwort eingeben
  4. Links im Reiter auf „Account-Sicherheit“ klicken
  5. Passwort ändern
  6. Fertig.

Passwort bei Flickr ändern

  1. Die Seite www.flickr.com/account aufrufen
  2. Meistens werden Sie direkt mit Yahoo über Ihre Yahoo-ID verbunden sein
  3. Dann müssen Sie nichts machen und nur Ihr Passwort bei Yahoo ändern (siehe oben)
  4. Fertig.

Passwort bei Tumblr ändern

  1. Die Seite www.tumblr.com/settings/account aufrufen
  2. Im Menü in der Mitte Passwort anklicken
  3. Das alte Passwort und 2x das neue Passwort eingeben
  4. Fertig.

Meine Meinung: Bringt das noch was?

Der Leak bzw. Hack war 2014 und jetzt wurde erst alles bekannt. Das ist natürlich viel Zeit, die verstrichen ist. Doch die Sicherheit Ihres Accounts geht vor. Sehr viele Leute auch in Deutschland benutzen Yahoomail oder Flickr und immerhin um die 5 Millionen Nutzer hat Tumblr hierzulande.

Es ist eine ziemliche Blamage, dass Yahoo jetzt erst damit rausrückt, aber besser spät als nie können Nutzer ihren Account durch Passwort-Änderung (am besten gleich durch Zwei-Faktor-Authentifizierung über eine Telefonnummer) zusätzlich sichern. Oder durch Abmelden und Löschen Ihres Kontos, falls Sie jetzt merken, wie lange Sie Yahoo schon nicht mehr genutzt haben. 😉

Bildquellen: CC BY SA via Sebastian Bergmann/Wikimedia Commons



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Freitag, 23. September 2016

Podcasthinweis: Messenger — #Onlinegeister, Folge 4 (Social-Media-Podcast)

Mit dicken Hausmeistereien, einer Ruthe-Ankündigung und dann noch Platz, um über Messenger zu reden. In dieser Folge geben wir einen Überblick zum Thema Instant Messenger, die wichtigsten Zahlen und unsere Meinung zu konkreten Diensten. Ein Überblick.

Leider kam die Musik in der Radioversion etwas kurz, aber dafür war das Thema auch einfach zu groß. Zur Erinnerung: Bis 30. September können Sie hier noch am Gewinnspiel teilnehmen. Und: Wir sind jetzt bei Patreon! Hier könnt ihr uns unterstützen und tolle Geschenke abstauben.

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Shownotes

Messenger — #Onlinegeister Folge 4 (Social-Media-Podcast)



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Donnerstag, 22. September 2016

Mein Kind im Netz – Trends, Risiken und Potenziale am 24./25.10. in Merseburg

Soziale Medien bestimmen immer mehr unseren privaten und beruflichen Alltag. Deswegen werde ich am 24. und 25. Oktober 2016 an der Kreisvolkshochschule Saalekreis in Merseburg zum Thema „Mein Kind im Netz – Trends, Risiken und Potenziale“ referieren. Weitere Infos hier.

Worum geht’s?

Jeder ist online unterwegs, doch was weiß man wirklich welche Daten erhoben werden und wie schädlich das sein kann? Wie kann ich mich und meine Kinder schützen? Welche Tools und Medien helfen? Antworten auf wichtige Fragen.

Verbessern Sie Ihre Medienkompetenz und lernen Sie neue Inhalte kennen.

Verbessern Sie Ihre Medienkompetenz und lernen Sie neue Inhalte kennen.

1. Daten: Was passiert im Netz?

Die Situation online: Ist das Internet ein rechtsfreier Raum? Was passiert beim Aufrufen einer Website?

2. Datenschutz: Wie ist die rechtliche Situation bei uns?

Wo stehen meine Datenschutzrechte festgeschrieben und was bringt mir das?

3. Trendsetten bei Social Media

Tumblr, Snapchat, Vine, Musical.ly & Co.: Welche neuen Netzwerke gibt es und was macht sie für Jugendliche interessant?

4. Verschlüsselung: Wie schütze ich meine Kinder?

Einfache Tricks zum anonymen Surfen im Netz. Ein Überblick mit Software-Tipps.

5. Datenschutz-Fragen zu Beruf, Familie und Alltag

Muss ich mein Kind anzeigen? Was ist wenn Freunde illegal Dateien runterladen?

Warum wichtig:

  • Medienkompetenz ausbauen: Erreichen neuer Kenntnisse.
  • Medienkompetenz: Erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen und bleiben Sie auf dem Laufenden

Anmeldung



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Freitag, 16. September 2016

Diese Gründe sprechen dafür sich als Student selbständig zu machen!

Viele erfolgreiche Unternehmer wie DNX-Gründer Marcus Meurer oder Marketing-Guru Gary Vaynerchuk beschweren sich darüber, dass man an Unis nicht für das Leben lerne und unternehmerisches Handeln sowieso egal sei. Stimmt das? Wie kann ich mich schon als Student gründen und unternehmerisch aktiv sein?

Studium und Unternehmertum

Ich selbst habe mich während meines Studiums selbständig gemacht. Nicht jedes Studium ist dafür geeignet, später Unternehmer zu werden oder unternehmerische Fachbegriffe zu lernen. Medizin, Jura und viele Naturwissenschaften sehe ich eher als ungeeignet. Sie lehren zu fachbezogen und sind häufig mit Praktika und Übungen zu vollgestopft als dass man noch Extrakurrikuläres machen könnte. Die Wirtschafts- und Geisteswissenschaften bieten sich eher an.

Als Student lerne ich theoretisch. Um die Praxis muss ich mich selbst kümmern.

Als Student lerne ich theoretisch. Um die Praxis muss ich mich selbst kümmern.

Im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich erhält man einen guten Einblick in die theoretischen Abläufe, mit denen man später zu tun haben wird. Viele Geisteswissenschaften – und das ist noch wichtiger – helfen dem künftigen Unternehmer dabei, einen Charakter zu entwickeln.

Steuern, Gesellschaftsformen und BWL kann man lernen oder Mitarbeitern übertragen, aber den persönlichen Ehrgeiz, die Motivation und die geistige Einstellung muss man sich selbst aneignen. VIele geisteswissenschaftliche Fächer können hier helfen, denn es werden Standpunkte diskutiert, Themen erörtert und verteidigt. Ein Unternehmer muss das später genauso auch tun.

Warum studentischer Unternehmer sein absolut geil ist

Doch unabhängig davon, welches Fach ich studiere ist es eine feine Sache studentischer Unternehmer zu sein. Neben einigen steuerlichen Vorteilen (Studiengebühren können in vielen Fällen als Weiterbildungskosten abgesetzt werden) habe ich vor allem:

Als Student kann ich meine freie Zeit für die Arbeit nutzen. Ich muss meine Vorlesungen nicht mit Chefs abstimmen.

Als Student kann ich meine freie Zeit für die Arbeit nutzen. Ich muss meine Vorlesungen nicht mit Chefs abstimmen.

Freiraum und Möglichkeiten. Ich kann mich ausprobieren. Ich kann arbeiten wann ich will. Ich kann arbeiten mit wem ich will. Ich muss hinter keiner Kasse sitzen oder in einer Boutique shoppen oder Dinge tun, die niemals mit meinem späteren Beruf zu tun haben werden.

Warum die Uni trotzdem helfen kann

Dennoch sollte man die Uni nicht vergessen. Denn auch die kann helfen:

Mit dem EXIST-Gründerstipendium fördert bspw. auch die Bundesregierung Gründungswillige. Dabei richten die Stipendien sich bewusst an Studenten und Hochschulangehörige.

Obwohl viele Hochschulen und Universitäten unternehmerisches Handeln nicht fordern, fördern es viele zumindest. Außerdem kann man als Student viele Ressourcen der Unis und Hochschulen nutzen, um Aufträge zu erledigen.

Ich habe häufig dort gearbeitet, wo ich gerade die Möglichkeit hatte. Als Kassierer oder Hilfskraft wäre das nicht gegangen.

Ich habe häufig dort gearbeitet, wo ich gerade die Möglichkeit hatte. Als Kassierer oder Hilfskraft wäre das nicht gegangen.

 

Im Bestfall lässt sich Beides miteinander kombinieren. Ich konnte mir beispielsweise manche Kundenprojekte als Pflichtpraktikum anrechnen lassen oder Modularbeiten in Praxiskooperation mit einem Kunden durchführen, wofür ich dann auch bezahlt wurde.

Genau darum geht es auch: Wir arbeiten und studieren, um Geld zu verdienen und uns etwas aufzubauen. Idealerweise sollte man das als Student bereits getan haben.

Im Lebenslauf macht sich eine Selbständigkeit oder studentisches Engagement immer gut. Als Student will ich ja hoch hinaus, ich will Abteilungen oder Unternehmen leiten. Da muss ich also auch wissen, wovon ich eigentlich spreche.

Nach dem Studium: Selbständig werden, Kredite aufnehmen, Förderungen beantragen und ranklotzen

Die Grundlagen sind bereits im Studium gesät: Ich habe die Vorteile des Studententums genossen, allen voran niedrige Versicherungen. Aber ich hatte auch weniger Zeit zur Verfügung. Nach dem Studium kann man dann so richtig loslegen.

Ein gewaltiger Vorteil, wenn Sie bereits als studentischer Unternehmer aktiv waren: Sie können auf mehrjährige Erfahrung zurückblicken. Das kann gerade helfen, wenn man Kreditanfragen an Banken stellt. Im Bestfall haben Sie dann auch noch gute Kontakte zu alten Professoren oder Dozenten, die man mit ins Boot holen kann.

Gleichzeitig gibt es auch einige öffentliche Töpfe, aus denen man gefördert werden kann. Am bekanntesten ist der Gründungszuschuss. Das Programm läuft über die Bundesagentur für Arbeit und Existenzgründerinnen und Existenzgründer können hier finanzielle Hilfen beantragen. Als ich mich gründete, konnte ich auch vom Gründungszuschuss profitieren. Ich kann diese Art der Förderung sehr empfehlen, auch wenn man den üblichen Papierkram bewältigen muss.

Das kann die Sache erleichtern, denn an Kredite kommt man nicht so ohne Weitere. Zur Berechnung und Vorbereitung finden sich online gute Infos und Beiträge für Selbstständige. Das erleichtert die Planung für Kreditanfrageen etwas.

Fazit: Studentischer Unternehmer?

Schlussendlich ist es immer eine Gewissensfrage, aber für studentisches Unternehmertum sprechen viele Punkte. Und ist das Studium nicht eine Zeit, in der man sich ausprobieren sollte?



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Freitag, 9. September 2016

2 Minuten: Änderungen im Newsletter und Gewinnspiel-Update | Newsletter Nr. 20

Man sollte regelmäßig über seine aktuelle Lage nachdenken – und daran etwas ändern. Das habe ich getan und es wird einige Änderungen geben, die auch den Newsletter betreffen.


Morgen erscheint der neue Newsletter von #2Minuten - diesmal im Fokus: #Podcast!
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2-minuten-newsletter

Ich betreibe mehrere Websites und arbeite mit verschiedenen Portalen zusammen, für die ich regelmäßig schreibe. Sie finden eine komplette Liste hier samt Möglichkeiten für Werbeplätze oder Sponsored Posts. Darauf werde ich mich auch konzentrieren, denn für Suchmaschinen ist die Verknüpfung von Seiten, bspw. in Form von Gastbeiträgen wichtig.

Mein zweites wichtiges Standbein werden die #Onlinegeister. Zusammen mit Tristan produziere ich seit Juni eine eigene Radiosendung über Netzkultur, Social Media und PR. Momentan haben wir im Radio etwa 3.000 Hörer pro Folge und als Podcast etwa 100 Downloads (Tendenz steigend).

Tristan und ich planen für die Zukunft auch Interviewpartner ein. Einen ersten Sponsoren haben wir bereits und Sie können uns gern hier unterstützen.

Doch genug von mir: Wichtig für einen guten Außenauftritt ist, dass Sie Ihren Kunden zeigen, was Sie können. Probieren Sie sich aus, tun Sie Gutes und reden Sie darüber. Genau das habe ich vor, wenn ich Ihnen künftig ein Best-of meiner Gastbeiträge zusammen mit der aktuellen Podcastfolge der Onlinegeister hier präsentiere.

Lesen Sie den ganzen Beitrag ab Freitag und abonnieren Sie den Newsletter von Schrift-Architekt.de

Spannende Infos sowie nützliche Tipps und Tricks gibt es einmal im Monat ins Postfach. Folgen Sie diesem Link oder tragen sich direkt hier ein:

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Freitag, 2. September 2016

Podcasthinweis: Quickies und Social Media Statistiken — #Onlinegeister-Quickie (Social-Media-Podcast)

Während unser Gewinnspiel noch bis 30. September läuft, nehmen Tristan und ich uns kurz Zeit, um ein neues Format anzukündigen: den Quickie. Was es damit und mit dem Portal Social Media Statistiken auf sich hat, klärt diese Kurzfolge.

Die Quickies sollen Tristan und mir die Möglichkeit geben uns zu aktuellen Themen, brandheißen Nachrichten oder anderen Inhalten zu äußern. Unsere reguläre Sendung läuft nur einmal monatlich und mit der üblichen Vorbereitungszeit können wir nicht jedes Thema aufnehmen. Die Quickies sollen uns diese Möglichkeit geben. Ganz schnell, also quick’n’dirty wollen wir über Themen sprechen, die uns interessieren, aber nicht in die normale Sendung passen.

Mehr hier:

Shownotes

Quickies und Social Media Statistiken — #Onlinegeister-Quickie (Social-Media-Podcast)



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Donnerstag, 25. August 2016

Podcasthinweis: PR, Promo und Pokémon – alles supergeil? — #Onlinegeister Folge 3 (Social-Media-Podcast)

Mit eigener Website und Gewinnspiel sind die Onlinegeister wieder da! Die Themen: Was ist eigentlich PR, wozu braucht man es und was hat das eigentlich mit Pokémon zu tun? Da wir uns auch als PR-Podcast bezeichnen, behandeln wir in unserer dritten Folge dieses Thema!

Das Wichtige zuerst: Ein Gewinnspiel!

Im Zuge unserer ersten Sendung im Juni habe ich in meinem Newsletter 2 Minuten über Podcasts gesprochen und dazu eine Umfrage gestartet. Sie können hier an der Umfrage teilnehmen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Während der Hausmeistereien dieser Episode klären wir auch, was es zu gewinnen gibt.

Shownotes

PR, Promo und Pokémon – alles supergeil? — #Onlinegeister Folge 3 (Social-Media-Podcast)



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Donnerstag, 11. August 2016

Influencer-Marketing: Neue Möglichkeiten beim Marketing auf sozialen Netzwerken?

Soziale Netzwerke haben neue Wege geliefert, ein Produkt zu vermarkten. Es besteht eine viel direktere Verbindung zwischen dem Werbenden und den Konsumenten, und dank neuester Technologie wird auch die Optik ansprechender.

Während die Geschwindigkeit in sozialen Netzwerken früher stark eingeschränkt war, bieten WLAN und Breitbandverbindungen – so denn verfügbar – nun die Möglichkeit, Fotos und Videos mit hoher Auflösung hochzuladen. Und wir werden teilweise erschlagen, weil alles geht. Aber auch viele Unternehmen machen sich das zu nutze. Content vom letzten Urlaub auf der Reiseplattform, Pokémon GO auf Fachportalen, Push-Up-Werbung in Folge des Dieselgate bis hin zu Online-Kasino-Angeboten – dem modernen Marketing sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt.

Von SMS zu Snapchat

Die frühen Tage von Twitter waren den 140 Zeichen, die man schon von SMS kannte, perfekt angeglichen. Aber mittlerweile gilt das Konzept aufgrund von Tablets und anderen Mobilgeräten als überholt; der neue Ansatz ist visueller.

Dank mobiler Endgeräte und hoher Bandbreite können Konsumenten heute ganz anders erreicht werden.

Dank mobiler Endgeräte und hoher Bandbreite können Konsumenten heute ganz anders erreicht werden.

Viele Unternehmen haben verstanden, dass ein Bild von einem Star auf Instagram, der das firmeneigene Produkt nutzt, viel natürlicher und spontaner wirkt als herkömmliche Werbestrategien. Fälle wie Ossena O’Neill zeigen aber auch, dass solche Strategien ganze Leben zerstören können. Da das Internet die Medienwelt in viele unterschiedliche Kategorien aufspaltet, ist es für Firmen essenziell, über moderne Technologie stets im Bilde zu sein, um optimale Marketingstrategien voll auszuschöpfen.

Viele Marken, wie zum Beispiel Betway, nutzen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie visuelle Optionen wie Instagram, um für ihre Kasinospiele und Sportwetten zu werben. Dieser instruktive und unterhaltsame Ansatz eignet sich optimal, um die Zielgruppe zu erreichen.

Video

Unternehmen müssen stets auf dem Laufenden bleiben, denn es gibt immer wieder neue soziale Netzwerke mit veränderten Möglichkeiten. Beispielsweise kann ein Unternehmen über Snapchat mit Kunden in Form von kurzen Videos kommunizieren. Die Snaps sind maximal 24 Stunden erreichbar und werden dann gelöscht.

Exklusiver Content für exklusive Kunden

Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade clever erscheint, seine Werbung für nur 24 Stunden online zu stellen, passt das Konzept perfekt in die schnelllebige Internetkultur von 2016. Viele sind der Ansicht, dass Snapchat die derzeit beste visuelle Werbemöglichkeit für Marken darstellt.

Ganz gleich also, ob Sie Kasinospiele oder Mode bewerben wollen – immer auf dem neuesten Stand der modernen Techniktrends zu bleiben, ist für gelungenes Marketing essenziell.



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Freitag, 5. August 2016

2 Minuten, am Freitag: Bilder sicher teilen | Newsletter Nr. 17

Da die digitale Welt zu unübersichtlich ist, gibt es regelmäßig monatlich den Newsletter 2 Minuten von Schrift-Architekt.de zu Social Media, Onlinerecht, Blogs und aktuellen Trends. Nachdem ich im letzten Newsletter unseren neuen Podcast #Onlinegeister vorgestellt hatte, setze ich diesmal mit einem anderen Medium fort: Bilder. Jeder verwendet sie online, aber wie sicher ist ihre Nutzung?


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Menschen lieben Bilder. Das ist auch online so, weswegen viele Websites, Plattformen und ganze soziale Netzwerke sich vollständig auf visuelle Inhalte konzentrieren. Instagram und Snapchat sind deswegen große und wichtige Netzwerke geworden. Schlachtrösser wie Facebook, Twitter und Tumblr setzen zunehmend auf Bilder.

Warum sind Bilder überhaupt besser?

Ganz einfach: Google bewertet Bilder besser. Zu den über 200 Ranking-Faktoren, die allein die Google-Suche ausmachen, gibt es eigene Algorithmen nur für Bilder. Auch bei Facebook sind Bilder und Grafiken im Newsfeed bevorzugt.

Welche Bilder verwenden?

Am besten wirken natürlich bunte und aussagekräftige Bilder. Auch und gerade bei abstrakten Inhalten helfen Bilder weiter. Orientieren Sie sich einfach an Zeitungen und Magazinen. Dort findet man häufig symbolische oder metaphorische Bilder (weiße Taube, Richterhammer etc.)

Bilder von Menschen sollten Sie besser sparsam einsetzen. Nicht jeder mag entgegenspringende Gesichter.

Doch welche Bilder darf ich überhaupt verwenden? Hier sind Creative Commons die Rettung …

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Donnerstag, 4. August 2016

Tumblr: Mutterkonzern Yahoo wird verkauft und Tumblr bereitet Werberpartnerprogramm vor!

Seit 2013 gehört Tumblr zum einstigen Internetriesen Yahoo, doch das ändert sich nun geringfügig. Denn Yahoo selbst wird an den Mobilfunkriesen Verizon verkauft. Was das für Tumblr bedeutet? Unklar, mit einer Prise Mutmaßung und einer Ankündigung.

Es ist wirklich noch viel zu früh, um irgendwas aus dem Verkauf von Yahoo an Verizon zu schlussfolgern, da der Deal selbst noch nicht einmal komplett abgeschlossen ist. Bislang ist nur bekannt, dass der ehemalige Internetriese für lächerlich wenige fünf Milliarden US-Dollar von Verizon gekauft wird. Für Verizon ein echtes Schnäppchen.

Yahoo - einstmals Konzernriese, jetzt Mobilfunktochter. (CC BY SA)

Yahoo – einstmals Konzernriese, jetzt Mobilfunktochter. (CC BY SA)

Ende eines Titanen – Neustart seiner Kinder?

Mit dem Ende von Yahoo stellt sich natürlich auch die Frage, was aus Tumblr werden soll. Der Mutterkonzern hatte es nie so richtig geschafft Tumblr in seine Strukturen einzubinden – und das könnte sich vielleicht als vorteilhaft erweisen. Tumblr ist nach wie vor sein eigenes Ding. Damit ist es unverdorben von Yahoo. Tumblr ist eine Einheit für sich und damit leichter zu transportieren und zu integrieren, bspw. in die Mediensparte der Verizon-Tochter AOL, zu der unter anderem bereits die Huffington Post gehört.

Derweil: Tumblr kündigt Programm für Werbepartner an

Tumblr macht weiter sein eigenes Ding als wäre nichts passiert. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass es eigentlich nie so richtig in Yahoo integriert war.

Die Welt bei Tumblr dreht sich weiter.

Tumblr ist ein spannender Hybridblog – eDie Welt bei Tumblr dreht sich weiter.

Letzten Donnerstag hat Tumblr in gewohnt flapsig-direkter Art im Staff-Tumblrblog angekündigt, dass es gerade an einem Werbepartner-Programm arbeite. Man hämmere gerade die Details aus und teile diese mit, sobald sie mitteilenswert sind.

So viel wurde aber angekündigt und auch durchgeführt: Seit Donnerstag finden sich automatisch Werbeanzeigen in Tumblr-Blogs, welche die Nutzer in den Einstellungen aber deaktivieren können. Doch darüber sollten die Nutzer nochmal nachdenken, denn im gleichen Atemzug kündigte Tumblr an, die Nutzer an den Werbeerlösen beteiligen zu wollen. Ähnlich dem Partnerprogramm bei YouTube plant Tumblr die Nutzer an den Einnahmen aus geschalteter Werbung zu beteiligen. Dafür müssten sich die Nutzer aber gesondert im Partnerprogramm registrieren, hieß es. Entsprechende Registrierbereiche wolle Tumblr zeitnah bekannt geben.

Was halte ich nun davon?

Tumblr ist mir lieb und nah am Herzen. Ich mag diesen leicht anarchischen Hybridblog und habe sogar meine Master-Thesis dazu geschrieben! Deswegen ist mir dessen Schicksal auch wichtig. Die größte Frage, die sich mir stellt: Wie wird Verizon mit Tumblr umgehen? Verfolgt es eine Facebook-Strategie, bei der die Netzwerke selbst bestehen bleiben und nur die Unternehmen zusammengeführt werden? Oder geht man den Google-Weg vollkommener Integration in ein bestehendes System, wie es schon Blogger oder Feedburner gegangen ist?

Ich hoffe, dass Tumblr als Netzwerk bestehen bleibt und nur organisatorisch in den Verizon-Konzern integriert wird. Tumblr gedeiht am besten, wenn es in Ruhe gelassen wird und sein Ding drehen darf.

Bild: CC BY SA Sebastian Bergmann via Wikimedia Commons



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Dienstag, 2. August 2016

Hallo Welt!

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Beitrag. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und dann starte mit dem Schreiben!



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Donnerstag, 28. Juli 2016

Creative Commons – #Onlinegeister Nr. 2 (Social-Media-Podcast)

Jetzt sind wir ein Trend, denn die Onlinegeister haben immerhin schon zwei Folgen zusammen! Diesmal ist der Schwerpunkt auf Creative Commons: Wozu braucht man Creative Commons? Was sind Creative Commons? Was bringen mir Creative Commons und wie kann ich sie nutzen?

Das wollen Tristan und ich mit #Onlinegeister diesmal beantworten. In unserer zweiten Sendung wollen wir daher auch den Bereich der Netzkultur in Angriff nehmen, nachdem wir uns vorher mit Social Media an sich beschäftigt hatten.

Hören

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Inhalte der Sendung

  • Ab 00:00:00 – Intro, Begrüßung
  • Ab 00:01:00 – Hausmeistereien: Zweite Sendung, Pokémon GO
  • Ab 00:09:00 – Musik
  • Ab 00:13:00 – Thema der Sendung: Creative Commons
  • Ab 00:36:00 – Musik
  • Ab 00:41:00 – Feedback und Verabschiedung, Outro
  • Ab 00:43:00 – Musik

Thema der Sendung

In ihrer zweiten Sendung besprechen Tristan Berlet und Christian Allner das Thema Creative Commons: Was ist das eigentlich? Wie funktioniert es und wozu brauche ich es?

Was sind Creative Commons?

Creative Commons sind der Versuch das Urheberrecht zu vereinfachen. Wenn Bilder, Texte oder Videos online geteilt werden, verletzen wir häufig das Recht jener, die dieses Werk hochgeladen haben. Das kann sehr schlechte Folgen haben, namentlich: anwaltliche Abmahnungen!

Creative Commons wollen das Urheberrecht vereinfachen

2001 in den Vereinigten Staaten entstanden sollen Creative Commons über standardisierte Lizenzverträge den Austausch von Inhalten erleichtern. Populärstes Beispiel für Creative Commons: Wikipedia. Die dort verwendeten Inhalte sind vollständig frei verwendbar.

Eine Infografik zu Creative Commons - verbreitet unter einer CC-BY-Lizenz.

Eine Infografik zu Creative Commons – verbreitet unter einer CC-BY-Lizenz.

Creative Commons verfolgen den Ansatz durch einfache Beschreibungen und Erklärungen das komplizierte internationale Urheberrechtssystem einfacher und verständlicher zu gestalten. Die obige Grafik erklärt das Modell und ist selbst unter einer CC-Lizenz (also Creative Commons) online gestellt. Die konkrete Lizenz ist eine CC BY, was bedeutet: Ich muss den Urheber benennen. In diesem Fall ist es die Creative-Commons-Stiftung bzw. der Wikipedia-Nutzer Shaddim. Weitere Marker für Creative Commons sind:

  • CC = Creative Commons (Angabe, dass ein Werk unter CC veröffentlicht ist)
  • BY = by (Benennung des Autors)
  • SA = Share-Alike (Teilen unter gleichen Bedingungen, d.h. keine Änderung der Lizenz)
  • ND = No Derivatives (keine Bearbeitung; Zitate o.Ä. sind aber zulässig)
  • NC = Non-Commercial (keine kommerzielle Verwendung)

Einen Exotenstatus führt die CC0-Lizenz (CC Zero). Sie ist die beste aller möglichen Optionen, denn wenn ein Bild oder anderes Werk CC0 ist darf ich damit alles machen. Es ist dann so als hätte ich das Bild selbst gemacht. Der Nachteil ist natürlich, dass CC0 selten genannt wird, weil man es nicht muss.

Moderatoren & Gäste

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Donnerstag, 14. Juli 2016

Pokémon Go: Wie eine App die Welt verrückt macht

Kaum eine Woche braucht es, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Angestellte bleiben der Arbeit fern, Menschen verirren sich in Wäldern, haben Muskelkater aus ungeahnten Teilen ihres Körpers. Unseren Gesellschaften stehen Milliardenverluste in der Wirtschaftskraft bevor und das Abendland ist im Niedergang! Nein, nicht wirklich.

Eines kann man dem Entwickler Niantic (eine Google-Tochter) aber attestieren: Ihre App Pokémon Go übertrifft so ziemlich alles, was es bisher gab! Nach aktuellen Statistiken übertrifft Pokémon Go in der Nutzerzeit nicht nur Facebook und Snapchat, sondern sogar WhatsApp, immerhin die beliebteste App in Deutschland!

Außerdem scheint die App und die wohl damit verbundene Nostalgie (immerhin kam die erste Generation Pokémon-Spiele 1996 auf den Markt!) sehr ansteckend zu sein.

Die Welt tickt aus bei Pokémon

Ich selbst war als Kind auch ein großer Pokémon-Fan (Glumanda 4 life!), doch der Erfolg der App sprengt alles dagewesene. Gestandene Politiker, Volksparteien und große Unternehmen springen gerade auf den Hype auf und werben mit Pokémon. Hier ein Ausschnitt:

Dr. Andreas Schmidt (SPD)

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

IGN: Pokémon Go größer als Twitter!

US National Parks klären über Pokémon Go und ihr Jubiläum auf

Pokémon Go als neue Generation sozialer Medien?

Neben diesem Hype gibt es auch witzige, skurrile oder erschreckende Folgen des Pokémon-Hypes: In den Vereinigten Staaten wurden unbescholtene Nutzer der App in einer entlegenen Gegend von Kriminellen über die App aufgespürt und ausgeraubt. Beim Spielen und Suchen in der Umgebung fand eine junge Frau zufällig eine Leiche. Tausende unsportliche Spieler klagen über schmerzende Waden.

Und ich sitze hier und frage mich: Was wurde eigentlich aus Geocaching? Das kann man nämlich als die Ursprungsversion sehen, wo es ja auch darum geht, mit technischer Unterstützung in der Gegend nach Dingen zu suchen.



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Freitag, 8. Juli 2016

Social Media in Deutschland – #Onlinegeister Nr. 1 (Social-Media-Podcast)

Der Schwerpunkt der Premierefolge behandelt Social Media in Deutschland: Was ist eigentlich Social Media, was gibt es in Deutschland und was sind die beliebtesten Social-Media-Plattformen des Landes? Alles zu Netzkultur, Social Media und PR – mit Fakten, einer gehörigen Portion Spaß und guter Unterhaltung.

Das wollen Tristan und ich mit #Onlinegeister erreichen. In unserer ersten Sendung wollen wir aber zunächst einen allgemeinen Einstieg bieten auch für alle, die mit Netz-Themen nicht unbedingt viel zu tun haben.

Wir freuen uns über Feedback, auch bei den sozialen Medien: Dann bitte mit dem Hashtag #Onlinegeister versehen.

Hören

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Inhalte der Sendung

  • Ab 00:00:00 – Intro, Begrüßung
  • Ab 00:01:00 – Erste Sendung, was wollen wir und wer sind wir
  • Ab 00:05:00 – Thema der Sendung
  • Ab 00:15:00 – Thema der Sendung: Was ist Social Media?
  • Ab 00:20:00 – Thema der Sendung: Social Media in Deutschland?
  • Ab 00:25:00 – Thema der Sendung: Die beliebtesten Social-Media-Kanäle in Deutschland?
  • Ab 00:35:00 – Feedback und Verabschiedung, Outro

Trivia

Es gibt eine Pilotfolge vor dieser ersten Sendung. Quasi Episode Null. Die wird aber nie veröffentlicht werden. Unter keinen Umständen. Niemals. Wir erzählen maximal von dieser mysteriösen Pilotfolge.

Thema der Sendung

In ihrer ersten Sendung besprechen Tristan Berlet und Christian Allner, worum es bei den Onlinegeistern gehen soll: Online-Trends, skurrile und witzige Fundstücke und aktuelle Entwicklungen der Netzkultur: Wie funktioniert Snapchat? Macht Facebook süchtig? Was ist ein USP? Und wie verdienen eigentlich Leute mit YouTube Geld?

Was ist eigentlich Social Media?

So leicht lässt sich das nicht beantworten, aber sowohl Wikipedia („Als Social Media werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen.“) wie auch der Duden („Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien wie Weblogs, Wikis, soziale Netzwerke u. Ä., über die Nutzerinnen und Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen können.“) sehen in sozialen Medien digitale Technologien, über die man miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen kann.

Social Media in Deutschland

Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie gibt es von etwa 82 Millionen Einwohnern im Land ca. 56 Mio. sog. Onliner; die also regelmäßig im Netz aktiv sind. Die Studie schränkt aber ein und erfasst nur Menschen mit einem Mindestalter von 14 Jahren. Andere Studien nennen andere Zahlen und ich vermute die Wahrheit irgendwo zwischen 60 und 70 Millionen.

Die Gruppe der 20-29-Jährigen nutzen soziale Medien am meisten. Direkt danach folgen die 14-20- und die 30-39-Jährigen. Generell kann man sagen, dass die Altersgruppe 20 bis 49 Jahre die Hauptnutzerschaft des Internets ausmacht.

Die beliebtesten Social-Media-Kanäle in Deutschland

Da verweise ich auf meinen Beitrag Sind das die beliebtesten Social-Media-Kanäle 2016?, in dem ich das Thema ziemlich ausführlich behandle. In Deutschland besonders beliebt ist der Messenger WhatsApp, gefolgt von Facebook als soziales Netzwerk. Doch auch Plattformen wie GuteFrage.net haben erstaunlich viele Nutzer.

Moderatoren & Gäste

An dieser Episode haben in abnehmender Schuhgröße mitgewirkt:

Shownotes & Links

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Donnerstag, 7. Juli 2016

2 Minuten, am Freitag: Multimedia im Marketing: Podcasts | Newsletter Nr. 17

Da die digitale Welt zu unübersichtlich ist, gibt es regelmäßig monatlich den Newsletter 2 Minuten von Schrift-Architekt.de zu Social Media, Onlinerecht, Blogs und aktuellen Trends. Nachdem ich im letzten Newsletter Snapchat im Fokus hatte, setze ich diesmal mit einem anderen Multimedia-Tool fort: Podcasts. Und Dinge lassen sich am besten mit Beispielen erklären: Ab sofort habe ich nämlich einen eigenen Podcast!


Morgen erscheint der neue Newsletter von #2Minuten - diesmal im Fokus: #Podcast!
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2-minuten-newsletter

Snapchat hat keinen Sinn, aber genau das ist großartig!


Immer mehr wollen Podcasts hören. Warum? Mehr Infos im Beitrag.
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Ich kann live mit Leuten umgehen. Deswegen mache ich Workshops. Ich kann gut schreiben. Deswegen habe ich einen Blog und bin viel in den sozialen Netzwerken. Aber ich kann keine Videos produzieren. Deswegen findet sich bei YouTube nur wenig von mir. Aber das wird sich ändern.

Wo liegen meine Kompetenzen?

Was für Ihre Produkte gilt, sollte auch für Sie gelten: Irgendwas können Sie besonders gut. Schreiben Sie mitreißend? Können Sie komplizierte Sachverhalte simpel erklären? Haben Sie ein Sprachtalent? Für jede Begabung gibt es eine Verwendungsmöglichkeit in den sozialen Medien.

Meine Begabung liegt darin, dass ich mich formulieren kann. Deswegen schreibe ich einen Blog, mache diesen Newsletter und veranstalte Seminare. Und bald auch einen Podcast?

Warum ein Podcast?

Ich will immer sehr viel, aber kann nur einen Bruchteil umsetzen. Häufig merke ich wie viele tolle News ich mir notiere, aber dann keinen Artikel draus mache. Bei Podcasts ist das anders: Bei diesem Online-Radio-Format spricht man frei und kann jedes Thema anschneiden. Natürlich sollte man einem roten Faden folgen, aber Zuhörer vergeben spannende Abschweifungen wesentlich leichter als Leser.

Fazit … ?

Kurz reinhören?

Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf den neuen Podcast:

Lesen Sie den ganzen Beitrag ab Freitag und abonnieren Sie den Newsletter von Schrift-Architekt.de

Spannende Infos sowie nützliche Tipps und Tricks gibt es einmal im Monat ins Postfach. Folgen Sie diesem Link oder tragen sich direkt hier ein:

Nehmen Sie sich für 2 Minuten Zeit.


*inkl. Dankeschön auf der nächsten Seite



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