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Montag, 7. April 2014

Video: A Game of Social Thrones

Die Macher des bekannten Social-Media-Management-Tools HootSuite haben sich einen cleveren Werbegag einfallen lassen: Sie haben das Intro der bekannten HBO-Serie Game of Thrones mit sozialen Netzwerken nachgestellt:


Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten mit Captain Picard

Weihnachten und besonders der heutige Heilige Abend bringt das Beste und Schlechteste in uns hervor. Das Beste an Liebe und Menschenfreude und das Schlechteste an Völlerei - aber einmal im Jahr darf man sündigen.

Ich wünsche allen meinen Lesern, meinen Kunden, Freunden und meiner Familie ein besinnliches Fest und viel Erfolg im neuen Jahr! Captain Jean-Luc Picard möchte natürlich auch noch kurz einen Gruß loswerden:



Das Video kursiert bereits seit Anfang des Monats, doch empfand ich es heute am passendsten. Wir lesen uns bald!

Sonntag, 18. August 2013

NSA und der PRISM-Skandal: Nö, ist nicht bedrohlich (Parodie-Video)

Gerade entdeckte ich dieses Video des Comedy-Künstlers Ralph Ruthe, welches sich PRISM und Tempora widmet. Mit einem Augenzwinkern nimmt es die aktuelle Debatte gekonnt auf die Schippe.



Schaut euch doch auch ein paar andere von Ruthes Videos an. Die sind wirklich gut gemacht! Und nein, ich bekomme keine Prämie dafür. ;)

Sonntag, 16. Juni 2013

Viral: Sony erklärt, wie man auf der PlayStation 4 Spiele teilt (Video)

In der modernen Marketingwelt zählt Schnelligkeit, Kreativität und Humor. Auf der aktuell stattfindenden Fachmesse E3 in den Vereinigten Staaten haben zwei Spiele-Giganten ihre neuen Konsolen vorgestellt.

Microsoft heimste sich mit der Xbox One (Nachfolger der Xbox 360) allerdings ziemlich viel Kritik und Häme ein. Die neue Microsoft-Spielkonsole schränkt die Freiheiten der Spieler stark ein, erlaubt nur Weniges und verbietet viel. Ein großer Kritikpunkt ist etwa, dass man gekaufte Spiele für die kritisch "Xbone" genannte Konsole nicht an Freunde verleihen kann. Automatische Codes und Schlüssel verhindern das.

In einer witzigen Reaktion hat nun Branchenkonkurrent Sony (der seine PlayStation 4 auf der Messe präsentierte) in einem Video reagiert:



Microsoft ist unnötig kompliziert. Das ist dieQuintessenz. Und geben wir es zu: Sony hat hier die Sympathien der Spieler gewonnen.

Dienstag, 19. März 2013

Wie bekämpfst du deine YouTube-Dämonen?

Zum Thema Trolling bei YouTube haben unter anderem Whil Wheaton und Felicia Day (zwei sehr bekannte Internet-Promis) ein paar sehr weise Worte zu verlieren.


Das trifft meine Ansicht: Lasst es nicht zu sehr an euch rangehen. Und vor allem: bleibt kreativ. Nur wenn ihr etwas erschafft, kann man euch dafür kritisieren!

Mittwoch, 20. Februar 2013

"Harlem Shake": ab wann tut's weh?

In den letzten Tagen hat das Phänomen immer größere Ausmaße angenommen: Harlem Shake. Laut Wikipedia und SPIEGEL ONLINE ist das Lied des amerikanischen DJs und Musikproduzenten Harry Rodrigues seit Februar 2013 extrem populär geworden.
Der Internetkomiker "Filthy Frank" hatte im Februar 2013 ein Video von sich hochgeladen, in dem ein Teil des Liedes zu hören ist. Über YouTube wurde das Ganze dann zum Phänomen, "bei dem sich Menschen zum Teil Flashmob-artig in zuckenden Bewegungen bewegen und die Videos daraufhin ins Internet stellen. Das Video fand bereits zahlreiche Nachahmer." (Wikipedia).


Hier mehrere Beispiele.

Meine Meinung: Irgendwie irre. Als Werbegag für das ein oder andere Unternehmen kann ich mir den Harlem Shake zwar vorstellen, aber im Großen und Ganzen hoffe ich irgendwie, dass er bald wieder in der Versenkung verschwindet. Ich bin selbst aber kein großer Tanzfreund, also weiß ich nicht, was andere hiervon halten. Es ist witzig anzusehen und die Maskierungen sind vielleicht auch eine gute Idee. Wer will denn schon den eigenen Chef beim Harlem Shake abrocken sehen?

Freitag, 15. Februar 2013

Ballmer Peak: Nicht alkoholisiert bloggen!

Mich hat's sehr belustigt. Einen entspannten und fröhlichen Freitag euch allen. Genießt die Sonne!

Bild und Amusement via xkcd.com
Den Ballmer-Peak gibt es wirklich, laut dem Urban Dictionary wurde er nach dem Microsoft-CEO Steve Ballmer benannt, der entdeckt hat, dass die eigene Programmierfähigkeit nach ein paar Drinks rapide zunimmt, aber extremst absteigt, wenn man besoffen wird.

Montag, 11. Februar 2013

Zum Rosenmontag: Videodoku über kostümierte Superhelden

Für die armen Leute, die heute in den Karnevalshochburgen ausharren müssen, könnte die Dokumentation "Comic Book Superheroes Unmasked" vom amerikanischen History Channel sehr interessant sein. Es passt zugegebenermaßen nicht unbedingt zum Rosenmontag, aber so könnt ihr euch zu einem Aspekt der heutigen Festlichkeiten passend informieren. ;)


Freitag, 11. Januar 2013

Zehn Gründe, warum ein Unternehmen kein Social Media braucht

Tut mir leid, Future Man.
Social Media Talk hat eine schöne Liste veröffentlicht, die weniger zehn Gründe als zehn Ausreden angibt, die ein Unternehmen gegen Social Media vorbringt.
Natürlich ist Social Media kein Heilsbringer, aber dagegen sperren kann man sich inzwischen auch nicht mehr. Es ist Teil der Kommunikationskultur geworden und sollte als solches auch akzeptiert werden. Aber Unternehmen bringen u.a. folgende Gründe dagegen auf:

1. Keine Zeit für Social Media

Das Tagesgeschäft geht vor. Ist doch klar, denn mit einem Facebook Posting oder einem Tweet auf Twitter kann man nicht so viel verkaufen. Abgesehen davon klingelt das Telefon die ganze Zeit und die E-Mails müssen schließlich auch noch bearbeitet werden.

2. Sie haben nichts zu besprechen

Ihre Unternehmenskommunikation ist Top-Down. Alles was Sie im Unternehmen sagen, wird genauso weitergegeben und umgesetzt. Diskussionen finden nicht statt, denn Sie sind der Steuermann und legen den Kurs schließlich ganz alleine fest. Kundenmeinungen werden ebenfalls nicht gewünscht. Die Kundenkennen sich sowieso nicht so gut mit den Produkten und Dienstleistungen aus wie Sie selbst.

3. Homepage oder Onlineshop sind nicht zeitgemäß

Menschen die im Social Web erreicht werden, finden in vielen Fällen den Weg zur Unternehmenswebseite oder dem Onlineshop. Da die Modernisierung der Webseite oder des Onlineshop sowieso schon lange auf Ihrer To-Do Liste stehen, hat es gar keinen Sinn, die Menschen vorher da hin zu leiten. Was sollen die denn für einen Eindruck kriegen?

4. Social Media ist was für Lehrlinge oder Praktikanten

Diese neumodischen Sachen sind doch ideal für Lehrlinge. Die kennen sich schließlich damit aus. Da Sie keinen Ausbildungsbetrieb haben, fehlt Ihnen auch der Lehrling, der die Kommunikation Ihres Unternehmens in die Hand nehmen könnte.

5. Sie kennen Ihre Zielgruppe nicht

Seit Jahren kommen die gleichen Kunden in Ihr Unternehmen und kaufen Ihre Waren und Dienstleistungen. Deswegen ist es auch nicht nötig herauszufinden, wer diese Kunden sind, was sie wollen und wie man diese gezielt ansprechen könnte. Auch wenn es mehr Kunden sein könnten, Sie sind im Großen und Ganzen zufrieden.

6. Sie haben keine definierten Unternehmensziele

Die Rechnungen können bezahlt werden, bei der Hausbank ist das Unternehmen kreditwürdig. Es reicht auch problemlos für eine Überweisung auf Ihr Privatkonto am Monatsende. Welche Ziele sollten Sie denn noch haben? Und was sollen diese Social Media Kanäle damit zu haben?

7. Sie wollen nur verkaufen

Was interessiert Sie denn das Geschwätz auf den neuen Kanälen? Das hat doch in den seltensten Fällen was mit verkaufen zu tun. Verkaufen ist das Maß aller Dinge – alles andere ist uninteressant.

8. Das haben Sie gar nicht nötig

Was soll ich bloß meinen Kunden und Bekannten sagen, warum ich das mache? Mich da zum Clown zu machen um irgendwas über das Unternehmen zu erzählen? Nein, das haben Sie wirklich nicht nötig.

9. Wen interessiert das schon

Wer soll das eigentlich lesen, wenn da was über das Unternehmen, den Produkten oder gar unseren Mitarbeiter steht? Das interessiert doch niemand, höchstens den Konkurrenten. Die Kunden interessiert doch nur der Preis, der Rest ist uninteressant.

10. Kritik ist beleidigend und muss gelöscht werden

Wer soll sich bloß darum kümmern, die ganzen Meckereien zu löschen? Soviel Zeit hat doch niemand. Es ist ja bekannt, dass die Leute die nichts zu tun haben, den ganzen Tag auf Facebook rumsurfen und überall nur rummaulen. Wie sieht das denn aus, wenn auf der Seite rumgemeckert würde?

Sonntag, 6. Januar 2013

Geek- und Netzkultur: 2012 im Rückblick

1. Spiele: Mass Effect 3
Nichts wurde mehr kritisiert als das Ende von Mass Effect 3. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn sich die einzelnen Entscheidungen mehr ausgewirkt hätten. Aber das hätte Details geändert. Man hätte in den Cutscenes vermutlich ein paar Kroganer durchs Bild rennen sehen oder eine Rachni-Flotte angreifen.
Ich fand das Ende eigentlich schön gemacht, mit diesem Element von Eldritch-Horror: Das Ganze ist einfach zu groß, als dass du Einzelner etwas daran änder könntest. Selbst die Götter deiner Welt können nicht alles ändern. Es gibt nicht immer ein Happy End.


Aber keine Angst: BioWare arbeitet bereits an neuen Mass-Effect-Teilen. Wer weiß, wie das Ende von Teil 3 dort behandelt wird?

2. Filme: The Dark Knight Rises, Twilight, Hunger Games und Der Hobbit

"The Dark Knight Rises" - der Film wurde geradezu zerrissen. Ich gebe auch zu, dass er im Vergleich zu seinem Vorgänger ein paar kleinere Schwächen hatte. Der Kommentar des Priesters "Jungs, senkt die Köpfe" ließ mich unfreiwillig prusten und in Thalia al'Ghuls Todesszene waren Gordon, Batman und Catwoman zu statisch auf der einen Seite aufgereiht. Genauso könnte man sich fragen, wie es Wayne innerhalb weniger Tage um die halbe Welt und in das schwer bewachte Gotham geschafft hat. Das sind aber Kleinigkeiten. Der Film wurde völlig "über-hyped".
Die Erwartungen waren zu groß und der Vorgänger "The Dark Knight" hat mit Heath Ledgers frühem Tod immer diesen Schwanengesang anhaftend. Dagegen konnte er nicht ankommen. 

 

Ebenso ist es mit "Der Hobbit". Der Film war überbewertet? Natürlich! Was will man zum geistigen Nachfolger von "Der Herr der Ringe" auch erwarten? Es ist ein schönes Abenteuer, aber keine weltbewegende Geschichte.
Man erfreue sich stattdessen doch bitte an cleveren Marketingideen wie diesem Flight Instruction Video der Air New Zealand bzw. Middle Earth: 

 

Da ich kein Fan von Twilight und Hunger Games bin, überlasse ich gern meinen Lesern einen Kommentar darüber. ;) 

3. Kultur: Fake Geek Girls, Tropes vs. Women und Disney's Star Wars 

Nichts war aus meiner Sicht dämlicher als die Hetze (schlagt einfach nach, warum ich nicht Debatte schreibe) um Fake Geek Girls - attraktive Frauen, die sich in knappe Kostüme zwängen, um damit auf Conventions die Aufmerksamkeit zu erregen und im Mittelpunkt zu stehen. Eine echte Geek hat das nicht nötig, denn sie verkleidet sich auf Freude. Außerdem spricht hier doch ziemlich viel männliche Arroganz und Sexismus. Frauen werden dazu degradiert, dass es ein innerer Trieb sei uns Männern zu gefallen. Eine echte Frau hat das nicht nötig. Sie ist der Mittelpunkt, wenn sie es will. 

Dass der Mittelpunkt dabei leider nicht immer was Gutes sein kann, musste auch Anita Sarkeesian erdulden, die Bloggerin der "Tropes vs. Women in Video Games". Ihre feministische und sicher nicht verkehrte Sichtweise auf stereotype Frauendarstellungen in der modernen Popkultur (am Beispiel von Videospielen) hat viele aber derart verärgert, dass sie Mitte des Jahres einen Shitstorm über sich ergehen lassen musste. Dem Erfolg geschadet hat es nicht: Ihr Kickstartprojekt kann sie mit über 150.000 USD Kapital nicht nur angehen, sondern im Umfang mehr als verdoppeln. Haben Shitstorms auch mal was Gutes.

Zu guter Letzt nocht mein Entsetzen zur Übernahme von Star Wars (und Indiana Jones) durch die Disney Corporation. Entsetzen eher, wie viele eingefleischte Fans das toll fanden. George Lucas hat durch die Prequel-Trilogie wohl viele Leute sehr verärgert, denn meines Wissens nach ist das die erste Übernahme eines kleinen Markenunternehmens durch einen Weltkonzern, der mehr oder wenig durchweg positiv aufgenommen wurde. Ich freue mich auch auf die neuen Filme und denke, dass Lucasfilm unter Disney gut weiterarbeiten dürfte. Aber erschreckend ist es schon, wie es sich Lucas mit seinen Fans wohl verdorben hatte.


Was meint ihr zu meinem geekigen Jahresrückblick: Was Wichtiges vergessen?

Samstag, 6. Oktober 2012

Nicht ohne Twitter: Mitt Romney streicht Sesamstraße!?


Romney und ein vertauschter Buchstabe
In der zurückliegenden ersten US-Wahlkampfdebatte hat sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney laut einhelliger Berichterstattung besser geschlagen als Amtsinhaber Barack Obama. Eines hat der Mann aber nicht bedacht: das Internet und Twitter!

Mit einem einzigen Nebensatz hat Romney tausende von Sesamstraßen-Fans auf die virtuellen Barrikaden getrieben: Er sei zwar Fan von Big Bird, aber werde trotzdem die PBS-Subventionen streichen. Der öffentliche Sender PBS (Public Broadcasting Service) strahlt in den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten die Sesamstraße aus. Big Bird, den Deutschen besser bekannt als Bibo, ist dabei eines der Aushängeschilder der Serie.
Twitter-Nutzer haben binnen kurzer Zeit nach dieser Aussage einen digitalen Angriff organisiert: Mit Hashtags wie #SaveBigBird oder #OccupySesameStreet laufen sie Sturm gegen Romneys Pläne.

#SaveBigBird wird begleitet von vielen Parodie-Bildern und -Kommentaren
Ob dies etwas am Ausgang der Wahl ändert, mag ich nicht zu sagen, aber einmal mehr hat das Internet mit seinen sozialen Medien bewiesen, dass es innerhalb kurzer Zeit Bürgermeinungen repräsentieren kann. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Sturm Romneys Kampagne schaden wird.
Hier könnt ihr euch die Highlights der bisherigen Protestwelle bei Twitter ansehen:

Donnerstag, 16. August 2012

Gamescom 2012: Ich habe viel Fantaise

Ich bin peinlich berührt; nicht etwa wegen der Veranstaltung, nein. Ich bin selbst ein großer Gamer und Genre-Freund. Dass ich dieses Jahr nicht zu Gamescom (bzw. früher zur Games Convention nach Leipzig) pilgere, liegt nur daran, dass ich mir einmal eine Auszeit nehmen möchte.
Nein, mir geht es in diesem Beitrag um ein Video bei web.de, der unter anderem eine Bildsequenz eines Online-Spiele-Anbieters enthält. Hier das Standbild:

Für Video das obige Bild klicke

Den DUDEN Rechtschreibung gibt's schon günstig als E-Book zu kaufen. Denn bei diesem nicht einmal langen Satz sollte es doch mindestens eine Person gegeben haben, die das Korrektur liest, oder?! Wir gehen mit fehlerbehafteten Plakaten auf eine Millionenmesse? Ich bin mir gerade unsicher ob ich den Kopf schütteln soll oder lauthals loslachen ... klar, ich mache auch Fehler. Aber so einen lächerlichen Tippfehler bei einem so einfachen Wort? Oder hat das Reuters (von dem das Video stammt) hier absichtlich aufgenommen, um die Gamerszene in ein entsprechendes Licht zu rücken?
Habt ihr auch schon witzige, peinliche oder einfach amüsante Gamescom-Ausrutscher entdeckt? Die Messe ist inzwischen ja am Kochen, da sollte also langsam einiges an Material auf uns zukommen.

Montag, 23. Juli 2012

Nestles Facebook-Panne: Have a break, have a ... Pedobär?!

Einen Tusch bitte!
Nestlé hat sich vor einiger Zeit mit einem Update auf der Facebook-Fanseite für KitKat unfreiwillig viel Spott und Hohn eingefangen, denn der Ankündigung, dass Kitkat ab sofort auch beim Fotodienst Instagram zu finden sei, wurde ein Foto angehangen, das einen Bär im Kostüm zeigte, der mit zwei Kitkat-Riegeln Schlagzeug spielt.
Das Blöde an der Sache ist: das Kostüm erinnert verdammt stark an Pedobär!

Beginnend mit meiner Internet-Generation wird man jetzt vermutlich kichernd vor dem Bildschirm hocken. Hier aber die Hintergründe für alle, die mit Pedobär nichts anfangen können:
Ausgehend von der berühmt-berüchtigten Internettplattform 4chan breitete sich ab 2004 "Pedobear" weltweit aus. Der kleine braune Bär heißt vollständig "Pedophilia bear" und steht synonym für Pädophilie und Missbrauch an Kindern. Anfangs ging es vor allem um das Anprangern japanischer Hentai-Zeichnungen, die stark minderjährige Mädchen in erotischen Szenen zeigten. Pedobear kommentierte diese Bilder auf entsprechend verstörende Weise (vgl. Bild unten). 

"I like my girls like my whiskey: 12 years old and Irish."
Im Lauf der Jahre er so zu einem bekannten und beliebten Internet-Mem. Man machte sich schlicht über andere Benutzer lustig, die unwissentlich, versehentlich oder schlicht dümmlich genug waren, solche doppeldeutigen Inhalte ins Netz zu laden. Das "Pedobear Seal of Approval" ist hierbei als humoristische Warnung zu sehen, mit denen das entsprechende Bild- oder Videomaterial "ausgezeichnet" wurde. Beklemmende Situationen wurden auf diese witzvolle Weise entschärft und die Not umschifft, erklären zu müssen, dass es sich hierbei um Material handelt, das kinderpornografisch angehaucht ist.


Ein Aufklärungsvideo von Knowyourmeme.com

Als Nestlé von der australischen Zeitung TheAge.com.au auf diese Panne hingewiesen wurde, löschte der Konzern das entsprechende Bild sofort und entschuldigte sich für die Doppeldeutigkeit. Man sei sich des Pedobear-Mems nicht bewusst gewesen. 
Doch wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das Bild ist jedenfalls in der Welt und zeigt nur einmal wieder deutlich, warum es Social-Media-Manager wie mich gibt: wir kennen uns im Netz (besser) aus!
Wir sind mit Internet und Netzkultur groß geworden und kennen daher ihre Glanz- und Schattenseiten.

Vielleicht wäre Nestlé der Spott erspart geblieben, hätten sie ein besseres Social-Media-Team gehabt? Natürlich kann man nicht alle Mems kennen, doch die einschlägigsten sollten einem Internet-Profi schon geläufig sein. Wie seht ihr die Sache? Eigentor für Nestlé? Verzeihlicher Fehler? Oder hätte etwas Bildrecherche gut getan?

Weitere Infos:

Freitag, 20. Juli 2012

Tote während "The Dark Knight Rises"-Premiere!

Zur heutigen US-Premiere von "The Dark Knight Rises" kam es in einem Kino bei Denver (US-Bundesstaat Colorado) zu einer Schießerei. Die Zahl der Toten wird nach unterschiedlichen Quellen auf 12 oder 14 beziffert.
Laut BBC World News wurden insgesamt 71 Personen verletzt und der Schütze, ein 24-jähriger ehemaliger Neurowissenschafts-Student, wurde auf dem Parkplatz des Century-16-Kinos widerstandslos festgenommen.

Erst am Mittwoch hatte ich einen Beitrag über den Film geschrieben, um euch etwas über meine Freude zum bevorstehenden Start zu berichten. Dadurch ist die ganze Thematik für mich sehr aktuell. "The Dark Knight Rises" als letztes Kapitel der Filmreihe von Christopher Nolan lief heute in den USA an. Ich glaube nicht, dass der Film selbst irgendetwas mit diesem Vorfall gemein hat - doch allein der zeitliche Zusammenhang ist erschreckend. Das Ganze klingt sehr geplant. Als wollte jemand den erwarteten Ansturm auf das Kino ausnutzen, um möglichst viele Menschen anzutreffen. Widerlich.
Mein Mitleid geht zu den Familien und den Hinterbliebenen und jenen, die dieses Massaker miterleben mussten - noch dazu in einem Kino. Einem Ort, der Spaß und Vergnügen dient - so sollte man meinen.

Mittwoch, 18. Juli 2012

The Dark Knight Rises - London-Premiere live!

Als großer DC-Fan seit vielen Jahren ist Batman für mich dennoch eine ganz besondere Figur: das Psychogramm eines besonderen Mannes, der den Umständen trotzt. Man bewundert ihn ob seiner Willenstärke, seines Charakters und seiner hehren Ziele.
Dennoch möchte keiner er sein - ein Waise, der als Kind den Mord an seinen Eltern miterleben musste. Unfähig, etwas dagegen zu tun. Geister, die ihn sein Leben lang verfolgen werden.

Mit "The Dark Knight Rises" findet die Film-Trilogie von Christopher Nolan um eben jenen besonderen Mann gerade im Moment in London zur Europa-Premiere ihren krönenden Abschluss London. Warner Bros. hat dafür einen eigenen YouTube-Livestream eröffnet, über den ihr euch alles anschauen könnt:


youtube.com/user/WarnerBrosEnt/DarkKnight
Unzählige Male wurde der Stoff umgesetzt. Bereits in den 1940ern gab es erste Kinofilme - dann die lachhafte, aber gerade deswegen wohl noch immer bekannte TV-Serie mit Adam West aus den 1960ern über die legendäre Zeichentrickserie Batman: The Animated Series aus den 1990ern bis eben zu Christopher Nolans Film-Trilogie.
Was macht diesen Charakter so interessant? Ein Mann, der sich als Fledermaus verkleidet? Bruce Wayne hat doch eigentlich alles, was er will. Ein Milliardär, ein Konzernchef, ein Playboy - dennoch tut er als Batman das, was er tut. Die tiefen Narben, die er als kleines Kind davontrug. Sie wurden so häufig verarbeitet und faszinieren uns bis heute. Denn der Stoff ist so alt wie die Menschheit selbst: durch Untätigkeit schuldig geworden, versucht der Heros eine rituelle Reinigung. Rache, Sühne und schlussendlich Erlösung. Aber all das kann niemals erreicht werden.
Das ist, warum Batman bis heute einen einzigartigen Status genießt. Das ist, warum sich die Leute für ihn interessieren. Das ist auch, warum ich mich für ihn und sein Leben interessiere. Batman ist ein normaler Mensch, der nur aufgrund seines Willens und seines Trainings zu etwas Übernatürlichem geworden ist. 

Live aus London: Der rote Teppich zur Europa-Premiere des letzten Teils der Saga: "The Dark Knight Rises".

Dienstag, 10. Juli 2012

'A Conversation With My 12 Year Old Self: 20th Anniversary Edition'

Virale Videos und vor allem virales Marketing sind schwer, verdammt schwer. Manchmal landet man einen Hit, manchmal nicht, meistens laufen die Videos gerade so. Jeremiah McDonald hat mit "A Conversation With My 12 Year Old Self: 20th Anniversary Edition" einen wahren YouTube-Kracher erstellt. 
In den letzten fünf Tagen (also seit das Video online ist) haben weit mehr als 5 Millionen Nutzer es bereits gesehen - das sind 1 Million Nutzer am Tag, etwa 700 Nutzer pro Minute und somit im Durchschnitt etwa ein Dutzend Leute gleichzeitig. 

Hier das Video für euch - habt Spaß:


Für mich als Whovian ist der Bezug zu Doctor Who am Ende natürlich toll. Don't blink! ;)